Hermeneumata
antike Sprachlehrbücher
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Wichtige Erkenntnisse
- Hermeneumata ( altgriechisch Ἑρμηνεύματα Hermēneúmata „Übersetzungen“) ist eine Bezeichnung für antike griechisch-lateinische Unterrichtswerke.
- Aufgrund eines Missverständnisses aus dem 17.
- In einigen mittelalterlichen Handschriften folgen sie nämlich auf die ebenfalls zweisprachige ars grammatica des Dositheos.
- Manche Manuskripte enthalten auch Beispieltexte mit Übersetzung: unter anderem Fabeln Äsops, Kaiser Hadrian zugeschriebene Aussprüche, mythologische Informationen (Hyginus, Genealogiae ) oder philosophische Aufgaben nebst treffender Antworten (Responsa sapientium) .
- und nicht später als das 3.
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Source summary
WikipediaHermeneumata (altgriechisch Ἑρμηνεύματα Hermēneúmata „Übersetzungen“) ist eine Bezeichnung für antike griechisch-lateinische Unterrichtswerke. Sie dienten dazu, elementare Kenntnisse der jeweils anderen Sprache zu vermitteln. Aufgrund eines Missverständnisses aus dem 17. Jahrhundert werden sie auch als Hermeneumata Pseudo-Dositheana bezeichnet. In einigen mittelalterlichen Handschriften folgen sie nämlich auf die ebenfalls zweisprachige ars grammatica des Dositheos. Die erhaltenen Werke haben folgenden typischen Aufbau: Auf eine alphabetische Vokabelliste, meist Verben, folgen nach Sachgebieten geordnete Vokabellisten (Capitula), meist Substantive, und lebendige Dialoge (Colloquia). Manche Manuskripte enthalten auch Beispieltexte mit Übersetzung: unter anderem Fabeln Äsops, Kaiser Hadrian zugeschriebene Aussprüche, mythologische Informationen (Hyginus, Genealogiae) oder philosophische Aufgaben nebst treffender Antworten (Responsa sapientium). Vorausgesetzt sind die Verhältnisse der römischen Kaiserzeit, nicht vor dem 1. Jahrhundert n. Chr. und nicht später als das 3. Jahrhundert. Das Christentum spielt keine Rolle, die Hauptgottheit ist Iuppiter Capitolinus.
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