Hindenburgdamm
die Insel Sylt mit dem Festland von Schleswig-Holstein verbindender Bahndamm
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Syltdamm (bis Mai 2026 Hindenburgdamm ; Bauwerk 2010 der Deutschen Bahn) ist der Eisenbahndamm, der die nordfriesische Insel Sylt an das Festland der Kimbrischen Halbinsel anbindet.
- Juni 1927 nach einer Bauzeit von vier Jahren eröffnet und dient ausschließlich dem Eisenbahnverkehr.
- Die ursprüngliche Namensgebung nach Paul von Hindenburg aufgrund der durch ihn erfolgten Einweihung war häufiger Gegenstand von Diskussionen.
- Die Marschbahn führte 1887 bereits von Altona über Husum und Niebüll nach Tondern.
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Source summary
WikipediaDer Syltdamm (bis Mai 2026 Hindenburgdamm; Bauwerk 2010 der Deutschen Bahn) ist der Eisenbahndamm, der die nordfriesische Insel Sylt an das Festland der Kimbrischen Halbinsel anbindet. Der Damm wurde am 1. Juni 1927 nach einer Bauzeit von vier Jahren eröffnet und dient ausschließlich dem Eisenbahnverkehr. Er ist Bestandteil der Marschbahn von Elmshorn nach Westerland. Ursprünglich eingleisig erbaut und später zunächst mit einer Ausweichstelle versehen, ist der Damm seit 1972 durchgängig zweigleisig ausgebaut, dabei insgesamt 11,3 km lang; aufgrund der später erfolgten Landgewinnung im Zug der Eindeichungen des Friedrich-Wilhelm-Lübke- und Rickelsbüller Koogs liegen heute davon nur noch 8,1 km im Bereich des Nordfriesischen Wattenmeeres.
Die ursprüngliche Namensgebung nach Paul von Hindenburg aufgrund der durch ihn erfolgten Einweihung war häufiger Gegenstand von Diskussionen.
Nach Ende des Deutsch-Dänischen Krieges 1864 gehörten Sylt und Westerland zum neuen Kreis Tondern; das Seebad Westerland gewann zunehmend an Bedeutung. Die Marschbahn führte 1887 bereits von Altona über Husum und Niebüll nach Tondern. Von dort aus erhielt sie eine Zweigstrecke bis zum Umschlaghafen Hoyerschleuse, von dem aus Raddampfer zum Sylter Hafen Munkmarsch verkehrten, um den wachsenden Verkehr nach Sylt zu bedienen.
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