Hucks-Anlasser
Bodengerät zum Starten von Flugmotoren
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Warum das gerade im Trend liegt
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Hucks-Anlasser war ein externer Anlasser für Flugmotoren, der auf einem separaten Fahrzeug aufgebaut war.
- Benannt ist der Hucks-Anlasser nach seinem Erfinder, dem britischen Luftfahrtpionier Bentfield Charles Hucks (1884–1918).
- Sie müssen vielmehr beim Start zunächst durch die Zuführung externer Energie auf eine Mindestdrehzahl beschleunigt werden.
- Mit zunehmender Leistung der Motoren wurde diese Methode aber schnell unpraktikabel, da auch das zum Start benötigte Drehmoment immer größer wurde.
- Die heute üblichen, fest eingebauten Anlasser, die mit elektrischer Energie oder Druckluft arbeiten, gab es damals noch nicht.
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Source summary
WikipediaDer Hucks-Anlasser war ein externer Anlasser für Flugmotoren, der auf einem separaten Fahrzeug aufgebaut war. Die zum Starten des Flugzeugmotors nötige Antriebsleistung wurde dem Motor des Trägerfahrzeugs entnommen. Benannt ist der Hucks-Anlasser nach seinem Erfinder, dem britischen Luftfahrtpionier Bentfield Charles Hucks (1884–1918).
Verbrennungsmotoren können, im Gegensatz zu Dampfmaschinen und Elektromotoren, bei Stillstand kein Drehmoment liefern und daher nicht aus eigener Kraft anlaufen. Sie müssen vielmehr beim Start zunächst durch die Zuführung externer Energie auf eine Mindestdrehzahl beschleunigt werden. Die einfachste Methode hierfür war bei den frühen, kleinen Verbrennungsmotoren das Andrehen von Hand, bei Flugzeugen etwa durch schwungartiges Drehen an der Luftschraube. Mit zunehmender Leistung der Motoren wurde diese Methode aber schnell unpraktikabel, da auch das zum Start benötigte Drehmoment immer größer wurde. Außerdem bestand immer die Gefahr, dass die betreffende Person durch die plötzlich anlaufende Luftschraube verletzt wurde. Die heute üblichen, fest eingebauten Anlasser, die mit elektrischer Energie oder Druckluft arbeiten, gab es damals noch nicht.
Der Flugpionier Bentfield Charles Hucks hatte sich bei Beginn des Ersten Weltkriegs freiwillig zum Royal Flying Corps für den Einsatz in Frankreich gemeldet. Nachdem er aufgrund einer Pleuritis als nicht mehr fronttauglich eingestuft worden war, kehrte er nach Großbritannien zurück und wurde vom Royal Flying Corps als Testpilot bei der Aircraft Manufacturing Company (Airco) eingesetzt.
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