In den Rödern bei Babenhausen
FFH-Schutzgebiet in Hessen
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Wichtige Erkenntnisse
- In den Rödern bei Babenhausen ist ein Natura-2000-Gebiet bei Babenhausen im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Südhessen.
- Zur Landschaftspflege werden Przewalski-Pferde eingesetzt.
- Lage Das Gebiet „In den Rödern bei Babenhausen“ liegt im Naturraum Oberrheinisches Tiefland, Untermainebene, Untereinheit Lettbusch (232.
- Im Westen wird es von der Landesstraße 3116 begrenzt, im Süden von der Ludwigsschneise und im Nordosten vom Langstädter Weg.
- Beschreibung Es ist ein Sanddünengebiet aus eiszeitlichen Terrassen- und Flugsanden.
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Source summary
WikipediaIn den Rödern bei Babenhausen ist ein Natura-2000-Gebiet bei Babenhausen im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Südhessen. Das kombinierte FFH- und Vogelschutzgebiet schützt das größte Sandrasengebiet in der Untermainebene mit zahlreichen seltenen Arten. Zur Landschaftspflege werden Przewalski-Pferde eingesetzt. Bis 2007 diente das Gelände als Truppenübungsplatz.
Das Gebiet „In den Rödern bei Babenhausen“ liegt im Naturraum Oberrheinisches Tiefland, Untermainebene, Untereinheit Lettbusch (232.231). Es befindet sich südöstlich der Stadt Babenhausen (Gemarkung Babenhausen). Im Westen wird es von der Landesstraße 3116 begrenzt, im Süden von der Ludwigsschneise und im Nordosten vom Langstädter Weg. Die mittlere Meereshöhe beträgt 132 Meter, die höchste Erhebung ist im Nordwesten der (ehemalige) „Galgenbuckel“ mit 137,6 Metern.
Es ist ein Sanddünengebiet aus eiszeitlichen Terrassen- und Flugsanden. Die geschützte Fläche von 85,68 Hektar verteilt sich auf etwa 67 Hektar waldfreies Gelände und etwa 18 Hektar Wald. Durch die lange militärische Nutzung blieb das Gebiet von Bioziden und Düngung verschont, und es konnten sich großflächig magere Sandrasengesellschaften entwickeln. Die Sandsteppe besteht aus Dünen mit offenen Grasflächen mit Silbergras und Straußgras, dazwischen eingestreut liegen trockene Sandheiden mit Besenheide und Ginster. Stellenweise wachsen kleinere Gruppen von Kiefern. Die meisten Sandflächen sind nährstoff- und kalkarm. In einigen Vertiefungen und Mulden bilden sich nach Regenfällen zeitweilig Kleinstgewässer, die rasch von Pionierpflanzen und Amphibien besiedelt werden. Der Wald im Süden und Südosten ist bodensaurer Buchenwald, Eichenwald, Misch- und Nadelwald.
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