Inge von Wangenheim
deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Ingeborg Freifrau von Wangenheim , geborene Ingeborg Franke (* 1.
- April 1993 in Weimar) war eine deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin.
- Nach dem Besuch eines Lyzeums absolvierte sie eine Schauspielausbildung und spielte anschließend kleinere Rollen an verschiedenen Berliner Bühnen, u.
- Im Jahr 1931 wurde sie Mitglied der von Gustav von Wangenheim geleiteten Truppe 1931 .
- Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung emigrierte sie 1933 über Belgien und Frankreich in die Sowjetunion.
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Source summary
WikipediaIngeborg Freifrau von Wangenheim, geborene Ingeborg Franke (* 1. Juli 1912 in Berlin; † 6. April 1993 in Weimar) war eine deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin.
Inge von Wangenheim war die Tochter einer Konfektionsarbeiterin. Nach dem Besuch eines Lyzeums absolvierte sie eine Schauspielausbildung und spielte anschließend kleinere Rollen an verschiedenen Berliner Bühnen, u. a. am Theater am Schiffbauerdamm und in Inszenierungen Erwin Piscators. Im Jahr 1931 wurde sie Mitglied der von Gustav von Wangenheim geleiteten Truppe 1931. Im gleichen Jahr heiratete sie Wangenheim und trat der KPD bei. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung emigrierte sie 1933 über Belgien und Frankreich in die Sowjetunion. Sie verbrachte die ersten Jahre des Exils in Moskau, wo sie als Schauspielerin und Journalistin tätig war. Unter anderem spielte sie neben Bruno Schmidtsdorf die Hauptrolle des 1935/36 in Moskau gedrehten antifaschistischen Films Kämpfer unter der Regie ihres Mannes Gustav von Wangenheim. 1941 wurde sie nach Kasan und später ins usbekische Taschkent evakuiert. Ab 1943 hielt sie sich wieder in Moskau auf, wo sie als Redakteurin für das Nationalkomitee Freies Deutschland arbeitete.
Im Jahr 1945 kehrte Inge von Wangenheim mit ihrem Mann nach Deutschland zurück. 1946 wurde sie Mitglied der SED. In den folgenden Jahren engagierte sie sich im Bund Deutscher Volksbühnen, gab die Zeitschrift Volksbühne heraus und arbeitete erneut als Schauspielerin und Regisseurin, unter anderem am Deutschen Theater in Ost-Berlin und für die DEFA, zum Beispiel im Film Und wieder 48. Seit Ende der 1940er-Jahre war sie vorwiegend schriftstellerisch tätig. Nach der Scheidung ihrer Ehe im Jahr 1961 lebte sie in Rudolstadt und ab 1974 in Weimar, ab 1960 in einer lesbischen Beziehung.
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