Internationaler Militärgerichtshof für den Fernen Osten
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Internationale Militärgerichtshof für den Fernen Osten , engl.
- Januar 1946 errichtetes Ad-hoc-Gericht mit Sitz in Tokio.
- April 1946 bis 12.
- Zuständigkeit Das Gericht sollte die Hauptkriegsverbrecher im Fernen Osten ( major war criminals ) vor Gericht stellen und bestrafen.
- Gegen Kriegsverbrecher, deren Taten lokal zugeordnet werden konnten, wurde dagegen vor US-Militärgerichten in Yokohama, China, auf Guam, in Indochina, Manila, Neuguinea, Niederländisch-Indien, Shanghai und Singapur verhandelt.
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Source summary
WikipediaDer Internationale Militärgerichtshof für den Fernen Osten, engl. International Military Tribunal for the Far East (IMTFE) war ein im Auftrag der Far Eastern Commission aufgrund einer Special Proclamation des alliierten Oberbefehlshabers für Japan, General Douglas MacArthur vom 19. Januar 1946 errichtetes Ad-hoc-Gericht mit Sitz in Tokio. Es führte vom 29. April 1946 bis 12. November 1948 den Tokioter Prozess gegen 28 japanische militärische und politische Führer nach Ende des Pazifikkriegs durch.
Neben dem Internationalen Gerichtshof für den Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher war der Internationale Militärgerichtshof für den Fernen Osten der zweite Versuch, eine völkerstrafrechtliche Antwort auf die von den Kriegsparteien während des Zweiten Weltkriegs begangenen Verbrechen zu finden und damit ebenfalls Vorläufer für den 1998 gegründeten Internationalen Strafgerichtshof (IStGH).
Das Gericht sollte die Hauptkriegsverbrecher im Fernen Osten (major war criminals) vor Gericht stellen und bestrafen. Seiner Gerichtsbarkeit unterstanden diejenigen fernöstliche Kriegsverbrecher, denen vor einem internationalen Gericht der Prozess gemacht werden sollte. Gegen Kriegsverbrecher, deren Taten lokal zugeordnet werden konnten, wurde dagegen vor US-Militärgerichten in Yokohama, China, auf Guam, in Indochina, Manila, Neuguinea, Niederländisch-Indien, Shanghai und Singapur verhandelt.
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