Jürgen Schneider (Bauunternehmer)
deutscher Bauunternehmer und Pleitier
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Wichtige Erkenntnisse
- Utz Jürgen Schneider (* 30.
- Nach einer aufsehenerregenden Milliardenpleite im Jahr 1994 wurde Schneider 1995 verhaftet und wegen Betrugs, Kreditbetrugs und Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt.
- Leben Aufstieg Jürgen Schneider, Sohn des nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise größten hessischen mittelständischen Bauunternehmers Richard Schneider, studierte Bauingenieurwesen in Darmstadt.
- Später wurde er im Fach Staatswissenschaften an der Universität Graz promoviert.
- Als der sich weigerte, ihm die Unternehmensleitung zu übergeben, kündigte Jürgen Schneider 1982 seine Anstellung und machte sich selbstständig.
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Source summary
WikipediaUtz Jürgen Schneider (* 30. April 1934 in Frankfurt am Main) ist ein ehemaliger deutscher Immobilienunternehmer, der vor allem durch aufwendige Sanierungen historischer Immobilien in Frankfurt am Main, München, Leipzig und Berlin öffentliche Bekanntheit erlangte. Nach einer aufsehenerregenden Milliardenpleite im Jahr 1994 wurde Schneider 1995 verhaftet und wegen Betrugs, Kreditbetrugs und Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt. 1999 kam er auf Bewährung frei.
Jürgen Schneider, Sohn des nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise größten hessischen mittelständischen Bauunternehmers Richard Schneider, studierte Bauingenieurwesen in Darmstadt. Dort trat er dem Corps Hassia Darmstadt bei. Später wurde er im Fach Staatswissenschaften an der Universität Graz promoviert. Ab 1963 war er im Unternehmen seines Vaters tätig. Als der sich weigerte, ihm die Unternehmensleitung zu übergeben, kündigte Jürgen Schneider 1982 seine Anstellung und machte sich selbstständig. In der Folge soll der Vater die ihm bekannten Banken aufgefordert haben, seinem Sohn kein Geld zu leihen, und so versucht haben, ihn zur Einwilligung in das Reglement der Geschäftsführung zu bewegen. Für Jürgen Schneider war die Erlangung von Krediten dennoch kein Problem, da er einen guten Ruf als Bauingenieur besaß und seine Ehefrau Claudia Schneider-Granzow (1945–2026) aus vermögendem Hause stammte. Im Laufe des kommenden Jahrzehnts stieg er zu einem der bedeutendsten und angesehensten Bauinvestoren des Landes auf. Aus der Firmenzentrale Villa Andreae in Königstein im Taunus leitete er seit 1989 sein milliardenschweres Unternehmen aus über 150 Immobilien und einem kaum überschaubaren Firmengeflecht von mindestens 130 Tochterfirmen im In- und Ausland.
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