Jeanine Sontag
jüdische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus
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Wichtige Erkenntnisse
- Jeanine Sontag , auch Jeannette Sontag (geboren am 14.
- August 1944 in Saint-Genis-Laval), war eine jüdische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, die von der Gestapo in Frankreich gefasst, gefoltert und schließlich ermordet wurde.
- Spiegel, aus Warschau.
- So wurde Jeanine in eine wohlhabende Familie geboren.
- Dass sie Jüdin war, wurde ihr erst anlässlich der Besetzung Straßburgs durch das NS-Regime bewusst.
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Source summary
WikipediaJeanine Sontag, auch Jeannette Sontag (geboren am 14. Juni 1925 in Zürich; gestorben am 20. August 1944 in Saint-Genis-Laval), war eine jüdische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, die von der Gestapo in Frankreich gefasst, gefoltert und schließlich ermordet wurde.
Sontag war polnisch-jüdischer Herkunft; ihr Vater Usher Sontag stammte aus Grabow, ihre Mutter Lola Léonie, geb. Spiegel, aus Warschau. Der Vater hatte die französische Staatsangehörigkeit erhalten und leitete in Straßburg eine Textilfabrik. So wurde Jeanine in eine wohlhabende Familie geboren. Ingrid Strobl charakterisiert sie als „behütete Tochter ‚aus gutem Hause‘ […], verwöhnt von der Mutter, vergöttert vom Vater“. Dass sie Jüdin war, wurde ihr erst anlässlich der Besetzung Straßburgs durch das NS-Regime bewusst. In den Jahren bis 1939 besuchte sie das dortige Mädchengymnasium (heute: Lycée international des Pontonniers), wo sie ab 1938 von Lucie Aubrac in Geschichte unterrichtet wurde. 1940 oder 1941 flüchtete sie mit ihren Eltern vor den Deutschen in die unbesetzte Zone; die Familie ließ sich in der Rue Cuvier 24 in Lyon nieder. Ungeachtet ihrer Leidenschaft für Literatur brach sie die gymnasiale Ausbildung ab und begann eine Lehre als Sekretärin.
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