Josef Ganz
deutscher Ingenieur (1898–1967)
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Wichtige Erkenntnisse
- Josef Ganz (* 1.
- Juli 1967 in St.
- Leben Josef Ganz, Sohn von Maria Török (1872–1926) und Hugo Ganz, erfand schon als zwölfjähriger Gymnasiast eine Schutzvorrichtung für elektrische Straßenbahnen, für die ihm ein Patent erteilt wurde.
- Im Oktober 1926 schloss er nach neun Semestern sein Studium im Maschinenbau mit dem Diplom erfolgreich ab.
- Insgesamt entwickelte er rund 30 Kleinst- und Kleinwagen, darunter 1931 einen Prototyp mit dem Namen „Maikäfer“ oder den Bungartz „Butz“.
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Source summary
WikipediaJosef Ganz (* 1. Juli 1898 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 26. Juli 1967 in St. Kilda (Melbourne), Australien) war ein deutsch-ungarischer Ingenieur und Journalist.
Josef Ganz, Sohn von Maria Török (1872–1926) und Hugo Ganz, erfand schon als zwölfjähriger Gymnasiast eine Schutzvorrichtung für elektrische Straßenbahnen, für die ihm ein Patent erteilt wurde. Er studierte zunächst drei Semester an der Technischen Hochschule Wien, 1921 wechselte er an die TH Darmstadt. Im Oktober 1926 schloss er nach neun Semestern sein Studium im Maschinenbau mit dem Diplom erfolgreich ab. Danach arbeitete Ganz für verschiedene Autohersteller wie Adler, Daimler-Benz, BMW sowie für den Motorradhersteller Ardie und war Chefredakteur des Fachmagazins Motor-Kritik. Insgesamt entwickelte er rund 30 Kleinst- und Kleinwagen, darunter 1931 einen Prototyp mit dem Namen „Maikäfer“ oder den Bungartz „Butz“. Im Jahre 1932 fand Ganz in der Ludwigsburger Standard-Fahrzeugfabrik einen Hersteller für seinen „Maikäfer“, der 1933 in einer überarbeiteten Version als Standard Superior mit zwei Sitzplätzen auf den Markt kam. Wie bereits das Vorgängermodell hatte das Fahrzeug einzeln aufgehängte Räder mit doppelten Querblattfedern vorn und Pendelachse (Patent Rumpler 1903) hinten. Der Motor war quer vor der Hinterachse eingebaut. Der Hersteller Standard bewarb im folgenden Modelljahr das jetzt als Viersitzer angebotene Fahrzeug als Volkswagen, dieser Begriff wurde allerdings mindestens seit 1905 von verschiedenen Herstellern in Deutschland benutzt. Im Frühjahr 1933 wurde das Fahrzeug auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung in Berlin präsentiert, die auch Adolf Hitler besuchte; der Reichskanzler favorisierte allerdings die Modelle von Tatra. Die Modellreihe Superior wurde bis 1935 in Ludwigsburg angefertigt.
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