Josefine Lauterbach
österreichische Mittelstreckenläuferin, Handballerin und Fußballerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Josefine Lauterbach (* 22.
- November 1972) war eine österreichische Mittelstreckenläuferin, Handballerin und Fußballerin.
- Einsätze für die Kampfmannschaft von Hertha sind für sie ab 1926 nachweisbar.
- 1929 wechselte sie von Hertha zum ASKÖ-Verein Straßenbahn , den sie Anfang 1930 wieder verließ.
- Leichtathletik Ab 1927 versuchte sie sich vorübergehend neben ihren Handballaktivitäten auch als Mittelstreckenläuferin: Über 800 Meter erzielte sie bei einem Damenleichtathletikmeeting im Mai 1927 in 2:52 min österreichischen Rekord.
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Source summary
WikipediaJosefine Lauterbach (* 22. März 1909 in Wien; † 4. November 1972) war eine österreichische Mittelstreckenläuferin, Handballerin und Fußballerin.
Als Handballerin war sie als Stürmerin für ASV Hertha Wien aktiv, jenen Verein, auf dessen Sportplatz sie „aufgewachsen“ war. Einsätze für die Kampfmannschaft von Hertha sind für sie ab 1926 nachweisbar. Ende der 1920er-Jahre wurde sie mehrmals in Wien-Damenhandballauswahlmannschaften für Städtewettkämpfe einberufen, so gegen Budapest. 1929 wechselte sie von Hertha zum ASKÖ-Verein Straßenbahn, den sie Anfang 1930 wieder verließ. 1934 und 1935 spielte sie für den FC Wien.
Ab 1927 versuchte sie sich vorübergehend neben ihren Handballaktivitäten auch als Mittelstreckenläuferin: Über 800 Meter erzielte sie bei einem Damenleichtathletikmeeting im Mai 1927 in 2:52 min österreichischen Rekord. Im August des gleichen Jahres verbesserte sie bei ihrem Erfolg bei den Österreichischen Leichtathletikmeisterschaften den österreichischen Rekord auf 2:29,8 min und blieb dabei nur um drei Sekunden über dem Weltrekord. Daraufhin wurde sie für Leichtathletik-Länderkämpfe des österreichischen Damenteams einberufen. Im Juni 1928 lief sie in 3:24,4 min österreichischen Rekord über die Distanz von 1000 Meter, diesen Rekord hatte sie bis 1933 inne. 1928 nahm sie über die 800-Meter-Distanz an den Olympischen Spielen in Amsterdam teil, wobei ihre Teilnahme wegen finanzieller Probleme des Verbands lange unsicher war und ihr die Anreise erst kurzfristig durch die Spende einer Sportzeitung ermöglicht wurde. Lauterbach schied jedoch als Sechste ihres Vorlaufs aus.
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