Jugoslawischer Kriegsschauplatz
Episode des Zweiten Weltkriegs auf dem Balkan
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WikipediaDer jugoslawische Kriegsschauplatz des Zweiten Weltkriegs, im Sprachgebrauch des kommunistischen Jugoslawien als Volksbefreiungskrieg und im bundesdeutschen Sprachgebrauch als Partisanenkrieg in Jugoslawien bekannt, umfasst neben dem Angriff der Achsenmächte auf Jugoslawien im April 1941 besonders den darauf folgenden und intensiv geführten Mehrfrontenkrieg zwischen verschiedenen Besatzungsmächten und Widerstandsbewegungen, der von 1941 bis 1945 als Teil des größeren Zweiten Weltkriegs geführt wurde und im Mai 1945 sogar das offizielle Kriegsende in Europa um mehrere Wochen überdauerte.
Nach dem Balkanfeldzug im April bildeten sich bis Jahresende 1941 kampfstarke Widerstandsbewegungen gegen die deutsche, italienische, ungarische und bulgarische Besatzungsmacht sowie besonders gegen die im von den Achsenmächten neu gegründeten Unabhängigen Staat Kroatien herrschende klerikal-faschistische Ustascha-Bewegung. Die beiden wichtigsten Widerstandsgruppen waren die kommunistisch dominierte Partisanenbewegung (später: „Volksbefreiungsarmee“) unter Josip Broz Tito sowie die serbisch-nationalistischen Tschetnik-Verbände, deren wichtigster Anführer Draža Mihailović war. Diese beiden Hauptwiderstandsgruppen führten aber ab spätestens November 1941 auch einen brutalen Bürgerkrieg gegeneinander, weswegen insbesondere die Tschetniks dazu übergingen, zunächst mit den Italienern und dann auch mit den Deutschen intensiv zu kollaborieren, um gemeinsame Kampfhandlungen gegen die Partisanen zu koordinieren.
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