Karl-Heinz Hoffmann (Rechtsextremist)
deutscher Rechtsextremist
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Wichtige Erkenntnisse
- Karl-Heinz Hoffmann (* 27.
- Er gründete 1973 die rechtsterroristische Wehrsportgruppe Hoffmann, leitete sie bis zu seiner Festnahme im Juni 1981 und blieb auch nach fünfjähriger Haft im gewaltbereiten Neonazismus aktiv.
- Herkunft und Ausbildung Hoffmann wurde 1937 in Nürnberg geboren.
- Die Familie wurde während der Luftangriffe auf Nürnberg nach Kahla in Thüringen evakuiert, wo Hoffmann aufwuchs.
- 1953 flüchtete er aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland und kehrte nach Nürnberg zurück.
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Source summary
WikipediaKarl-Heinz Hoffmann (* 27. Oktober 1937 in Nürnberg) ist ein mehrfach vorbestrafter bundesdeutscher Rechtsextremist. Er gründete 1973 die rechtsterroristische Wehrsportgruppe Hoffmann, leitete sie bis zu seiner Festnahme im Juni 1981 und blieb auch nach fünfjähriger Haft im gewaltbereiten Neonazismus aktiv. Er bezeichnet sich selbst als Faschist.
Hoffmann wurde 1937 in Nürnberg geboren. Sein Vater war Arzt und fiel 1940 im Zweiten Weltkrieg. Die Familie wurde während der Luftangriffe auf Nürnberg nach Kahla in Thüringen evakuiert, wo Hoffmann aufwuchs. Er erlernte den Beruf des Porzellanmalers und wurde Mitglied der Gesellschaft für Sport und Technik (GST). 1953 flüchtete er aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland und kehrte nach Nürnberg zurück. Dort begann er eine Ausbildung als Grafiker, besuchte anschließend die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und schließlich die Akademie der Bildenden Künste München. In den 1950er Jahren unternahm er mehrere Reisen in die Türkei, den Iran und nach Indien und lernte orientalische Sprachen.
Hoffmann war Jugendreferent beim 1951 neugegründeten rechtsextremen Verein Der Stahlhelm. 1963 wurde er in der Türkei wegen Waffenschmuggels verhaftet. 1968 lud er rund 150 Gesinnungsfreunde zu einer privaten Faschingsfeier in Wehrmachtsuniformen mit Hakenkreuzen und anderen NS-Symbolen nach Nürnberg ein. Manche trugen Maschinengewehrattrappen, Kriegsorden, Gasmasken, Verbände oder markierte Kriegsverletzungen und spielten Kriegsszenen zu Kriegsgeräuschen nach.
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