Karl Heinrich Panhorst
deutscher Diplomat
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Wichtige Erkenntnisse
- Karl Heinrich Panhorst (* 12.
- Mai 1986) war ein deutscher Lateinamerikanist und Diplomat.
- Werdegang Panhorst wuchs als Sohn eines Landwirts auf.
- 1922 legte er das Diplom an der Fürst Leopold-Akademie für Verwaltungswissenschaften in Detmold ab.
- 1928 trat er eine einjährige Lateinamerika-Reise an, die von der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft finanziert wurde und die ihn nach Mexiko, Zentralamerika, Kuba, Haiti, in die Dominikanische Republik sowie nach Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Bolivien und Peru führte.
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Source summary
WikipediaKarl Heinrich Panhorst (* 12. August 1899 in Eickel; † 10. Mai 1986) war ein deutscher Lateinamerikanist und Diplomat. Er war Botschafter in Guatemala.
Panhorst wuchs als Sohn eines Landwirts auf. Er nahm bei der Fliegertruppe am Ersten Weltkrieg teil und studierte ab 1919 in Deutschland, den Vereinigten Staaten, Mexiko und Spanien. 1922 legte er das Diplom an der Fürst Leopold-Akademie für Verwaltungswissenschaften in Detmold ab. Er promovierte in Madrid mit einer Dissertation über die Kolonialunternehmungen der Welser und Fugger zum Dr. phil.
1928 trat er eine einjährige Lateinamerika-Reise an, die von der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft finanziert wurde und die ihn nach Mexiko, Zentralamerika, Kuba, Haiti, in die Dominikanische Republik sowie nach Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Bolivien und Peru führte. 1929 wurde er von dessen Direktor Otto Boelitz zum Generalsekretär des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI) in Berlin berufen. Zum 1. Mai 1933 trat Panhorst in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 3.054.211). Nach der Machtergreifung musste Direktor Boelitz sein Amt 1934 niederlegen; ihm folgte Wilhelm Faupel nach. Faupel wurde jedoch 1936 als Geschäftsträger der Reichsregierung nach Salamanca, dem Sitz der Putschisten-Regierung unter General Francisco Franco, entsandt. Während dessen Zeit in Spanien übernahm Albrecht Reinecke vorübergehend die Präsidentschaft des IAI. Nach seiner Rückkehr übernahm Faupel 1938 dieses Amt wieder selbst und entließ Generalsekretär Panhorst, der seine Rückkehr verhindern wollte, um selbst Präsident zu werden. Als Nachfolger Panhorsts wurde Hans-Joachim von Merkatz neuer Generalsekretär des IAI. Nach 1945 behauptete Panhorst, er sei aus politischen Gründen als Generalsekretär entlassen worden.
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