Kenojuak Ashevak
kanadische Inuit-Künstlerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Kenojuak Ashevak CC ( Inuktitut ᕿᓐᓄᐊᔪᐊᖅ ᐋᓯᕙᒃ Qinnuajuaq Aasivak , * 3.
- Januar 2013 in Kinngait (damals Cape Dorset )) war eine der bedeutendsten Inuit-Künstlerinnen Kanadas; ihre von Sammlern gesuchten Werke nehmen einen hervorragenden Platz in namhaften Museen der Welt ein.
- Leben Die Künstlerin Kenojuak Ashevak (Inuktitutversion: Qinnayuaq Asivaq) wurde in dem inzwischen längst aufgegebenen Inuit-Camp Ikirasaq an der Südwestküste von Baffin Island im Jahr 1927 in einem Iglu geboren.
- Ihre Familie musste 1928 auf die Mansel-Insel (in der Hudson Bay westlich von Ivujivik gelegen) übersiedeln, weil auf Baffin Island das Jagdwild ausblieb.
- Zurück auf Baffin Island wuchs Kenojuak im Camp ihrer Großmutter auf, wurde mit 19 Jahren verheiratet und brachte drei Kinder zur Welt.
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Source summary
WikipediaKenojuak Ashevak CC (Inuktitut ᕿᓐᓄᐊᔪᐊᖅ ᐋᓯᕙᒃ Qinnuajuaq Aasivak, * 3. Oktober 1927 im Inuit-Camp Ikirasaq; † 8. Januar 2013 in Kinngait (damals Cape Dorset)) war eine der bedeutendsten Inuit-Künstlerinnen Kanadas; ihre von Sammlern gesuchten Werke nehmen einen hervorragenden Platz in namhaften Museen der Welt ein. Entwürfe aus ihrer Hand zieren kanadische Briefmarken und Münzen.
Die Künstlerin Kenojuak Ashevak (Inuktitutversion: Qinnayuaq Asivaq) wurde in dem inzwischen längst aufgegebenen Inuit-Camp Ikirasaq an der Südwestküste von Baffin Island im Jahr 1927 in einem Iglu geboren. Der Verlauf ihres Lebens spiegelt in vielen Einzelheiten die Umbrüche und Veränderungen wider, die sich seither im arktischen Norden Kanadas vollzogen.
Ihre Familie musste 1928 auf die Mansel-Insel (in der Hudson Bay westlich von Ivujivik gelegen) übersiedeln, weil auf Baffin Island das Jagdwild ausblieb. Zwei Jahre darauf wurde ihr Vater von Mitbewohnern des Camps, in dem die Familie untergekommen war, ermordet. Zurück auf Baffin Island wuchs Kenojuak im Camp ihrer Großmutter auf, wurde mit 19 Jahren verheiratet und brachte drei Kinder zur Welt. 1952 diagnostizierte man bei der 25-jährigen jungen Mutter Tuberkulose – eine Krankheit, die damals unter den Inuit grassierte, weil diese gegen die von Nicht-Inuit (von Qallunaat, „die mit den dicken Augenbrauen“) eingeschleppte Krankheit keine Immunabwehr entwickelt hatten. Nach dreijährigem Aufenthalt in einer Lungenheilstätte in Québec City kehrte sie in ihr heimatliches Camp zurück, wo zwischenzeitlich all ihre Kinder an Infektionen oder Nahrungsmittelvergiftungen verstorben waren. Nur ihr Mann Johnniebo hatte überlebt.
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