Krystallpalast (Leipzig)
Ehemalige Vergnügungsstätte in Leipzig
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Krystallpalast war über etwa 60 Jahre eine aus zahlreichen Einzelangeboten bestehende Vergnügungsstätte in Leipzig, heute Ortsteil Zentrum-Ost.
- Namensgebendes Herzstück war ein nur aus Glas und Eisen bestehender Bau mit einem Saal, der vornehmlich für Varieté-Veranstaltungen genutzt wurde, weshalb auch oft vom Krystallpalast-Varieté gesprochen wurde.
- Der gesamte Krystallpalast-Komplex, der in seiner Glanzzeit in seinen verschiedenen Sälen, Restaurants, Bars, Cafés, Salons und Biergärten 15.
- Dezember 1943 zum Opfer.
- Die Gartenanlage wurde mit übernommen.
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Source summary
WikipediaDer Krystallpalast war über etwa 60 Jahre eine aus zahlreichen Einzelangeboten bestehende Vergnügungsstätte in Leipzig, heute Ortsteil Zentrum-Ost. Sie galt als die größte ihrer Art in Deutschland und war in Sachen Veranstaltungsvielfalt und räumlicher Komplexität einzigartig in Europa. Namensgebendes Herzstück war ein nur aus Glas und Eisen bestehender Bau mit einem Saal, der vornehmlich für Varieté-Veranstaltungen genutzt wurde, weshalb auch oft vom Krystallpalast-Varieté gesprochen wurde. Ein Zentralkuppelbau, die Alberthalle, hatte über 3.000 Plätze.
Der gesamte Krystallpalast-Komplex, der in seiner Glanzzeit in seinen verschiedenen Sälen, Restaurants, Bars, Cafés, Salons und Biergärten 15.000 Personen fasste, fiel dem Luftangriff am 4. Dezember 1943 zum Opfer.
1807 erwarb der sächsisch-weimarische Hofgärtner Christian August Breiter an der nordöstlichen Stadtgrenze neben dem Georgen-Vorwerk ein Grundstück und legte eine Gartenanlage mit Gewächshäusern sowie Wintergärten mit botanischen Raritäten an, deren Besichtigung ab etwa 1815 unter dem Namen Breiterscher botanischer Garten mit dem Besuch einer gastronomischen Einrichtung verbunden werden konnte. Östlich der Anlage ließ sich die Leipziger Schützengesellschaft 1833/34 nach Entwürfen des Architekten Albert Geutebrück im klassizistischen Stil ein Schützenhaus errichten, dem sich ein bereits 1832 errichteter Schießstand samt Gewehrhaus anschloss. Die Gartenanlage wurde mit übernommen. Die südlich über das Wintergartengrundstück bis zum Schützenhaus angelegte Straße erhielt 1855 den Namen Wintergartenstraße.
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