Landmine
geächtetes Kriegsgerät, gegen Menschen und Fahrzeuge eingesetzt
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Wichtige Erkenntnisse
- Eine Landmine ist eine Explosionswaffe, die ihre Wirkung nach dem Verlegen gegen diejenige Person oder den Gegenstand richtet, durch die sie ausgelöst wird, etwa durch Annäherung oder Darauftreten.
- Landminen werden industriell gefertigt, wohingegen Sprengfallen improvisiert sind.
- Landminen sind ethisch umstritten, weil sie unterschiedslos wirken und nach einem Konflikt noch lange eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen können.
- Geschichte Das Legen von Fallen wurde von den Menschen ursprünglich zur Jagd entwickelt.
- Die Soldaten des Römischen Reichs nutzten diese Waffen systematisch (→ siehe Wolfsangel, Wolfskuhle).
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Source summary
WikipediaEine Landmine ist eine Explosionswaffe, die ihre Wirkung nach dem Verlegen gegen diejenige Person oder den Gegenstand richtet, durch die sie ausgelöst wird, etwa durch Annäherung oder Darauftreten. Neben Landminen gibt es auch Seeminen. Landminen werden industriell gefertigt, wohingegen Sprengfallen improvisiert sind.
Die an der ehemaligen innerdeutschen Grenze eingesetzte Splittermine Modell 1970 (SM-70) ist besser bekannt als Selbstschussanlage. Landminen sind ethisch umstritten, weil sie unterschiedslos wirken und nach einem Konflikt noch lange eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen können. Am 1. März 1999 trat die Ottawa-Konvention zur Ächtung von Antipersonenminen in Kraft.
Das Legen von Fallen wurde von den Menschen ursprünglich zur Jagd entwickelt. Die militärische Verwendung von Fallen reicht ebenfalls weit zurück. Die Soldaten des Römischen Reichs nutzten diese Waffen systematisch (→ siehe Wolfsangel, Wolfskuhle). Sie verlegten Krähenfüße, schlugen spezielle Metalldornen mit Widerhaken in kleine Pfähle, die dann kaum sichtbar aus dem Boden hervorragten, und hoben Gruben aus, die sie mit angespitzten Pfählen versahen und zur Tarnung bedeckten (sogenannte Lilia).
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