Leopold Kölbl
österreichischer Geologe, Rektor der Ludwig-Maximilians-Universität München
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Wichtige Erkenntnisse
- Leopold Kölbl (* 26.
- Dezember 1970 ebenda) war ein österreichischer Geologe.
- Seine wissenschaftliche und politische Karriere endete 1939 mit seiner Verhaftung und späteren Verurteilung aufgrund zu dieser Zeit strafbarer homosexueller Handlungen.
- Nach dem Besuch der Realschule Wien IV.
- Am Ersten Weltkrieg nahm er ab 1915 als Kriegsfreiwilliger bei der Artillerie teil.
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Source summary
WikipediaLeopold Kölbl (* 26. März 1895 in Wien; † 25. Dezember 1970 ebenda) war ein österreichischer Geologe. Ab 1932 Mitglied der NSDAP, war er von 1935 bis 1938 Rektor der Universität München. Seine wissenschaftliche und politische Karriere endete 1939 mit seiner Verhaftung und späteren Verurteilung aufgrund zu dieser Zeit strafbarer homosexueller Handlungen.
Leopold Kölbl war Sohn eines Gastwirts. Nach dem Besuch der Realschule Wien IV. studierte er ab 1913 Naturwissenschaften an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien. Am Ersten Weltkrieg nahm er ab 1915 als Kriegsfreiwilliger bei der Artillerie teil. Er wurde im Osten und später an der Italienfront eingesetzt, zuletzt im Rang eines Leutnants.
Nach Kriegsende führte er sein Studium weiter und promovierte Ende 1921 bei Franz Eduard Sueß mit der Arbeit Zur Deutung der moldanubischen Glimmerschieferzone im niederösterreichischen Waldviertel. Bereits einige Monate zuvor wurde er wissenschaftliche Hilfskraft von Alfred Himmelbauer, Lehrstuhlinhaber für Geognosie an der Hochschule für Bodenkultur, dessen Assistent er dann von 1923 bis 1929 war. Schon in dieser Zeit galt er „trotz seines verhältnismäßig jungen Alters“ als „ein hervorragend geeigneter Anwärter“ für eine Professur und sei „als Lehrer nicht minder zu empfehlen, denn als Forscher“.
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