Lutherkirche (Hamburg-Neustadt)
Im 2. Weltkrieg zerstörtes evangelisch-lutherisches Kirchengebäude in Hamburg-Neustadt, Filialkirche der Hauptkirche St. Michaelis
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Lutherkirche war ein Kirchengebäude in Hamburg-Neustadt, das als Filialkirche ohne eigene Pfarrgemeinde zur evangelisch-lutherischen Hauptkirche Sankt Michaelis gehörte.
- Die Entwürfe für beide Gebäude stammten von Hugo Groothoff, der die Kirche im neugotischen Stil als Zentralbau auf sehr begrenztem Raum ausführte.
- Nur wenige Ausstattungsgegenstände der Kirche haben überdauert: Die Luther-Statue befindet sich heute bei St.
- Geschichte Bau und Nutzung 1883 wurde in den protestantischen Gemeinden Deutschlands das 400.
- In Hamburg veranstaltete die Landeskirche aus diesem Anlass eine Sammlung, deren Erlös der Errichtung einer innerstädtischen Lutherkirche dienen sollte.
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Source summary
WikipediaDie Lutherkirche war ein Kirchengebäude in Hamburg-Neustadt, das als Filialkirche ohne eigene Pfarrgemeinde zur evangelisch-lutherischen Hauptkirche Sankt Michaelis gehörte. Die Kirche in der Karpfangerstraße wurde 1905/06 zusammen mit dem angrenzenden Haus der Deutschen Seemannsmission im Wolfgangsweg erbaut. Die Entwürfe für beide Gebäude stammten von Hugo Groothoff, der die Kirche im neugotischen Stil als Zentralbau auf sehr begrenztem Raum ausführte. Bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche zerstört, das Kirchengrundstück in der Nachkriegszeit mit einem Altersheim für Seefahrer bebaut. Nur wenige Ausstattungsgegenstände der Kirche haben überdauert: Die Luther-Statue befindet sich heute bei St. Nikolai in Moorfleet, das Adlerpult in St. Michaelis.
1883 wurde in den protestantischen Gemeinden Deutschlands das 400. Jubiläum der Geburt von Martin Luther mit einem Lutherjahr feierlich begangen. In Hamburg veranstaltete die Landeskirche aus diesem Anlass eine Sammlung, deren Erlös der Errichtung einer innerstädtischen Lutherkirche dienen sollte. So kam ein Fonds von 100.000 Mark zusammen, je nach Umrechnung der historischen Kaufkraft zwischen 800.000 und 2 Mio. Euro (Preise von 2022). Nach längeren Verhandlungen übergab die Landeskirche diese Geldsumme an die Gemeinde St. Michaelis, die sich verpflichtete den Betrag aus eigenen Mitteln zu verdoppeln, um damit eine Lutherkirche im eigenen Pfarrbezirk zu bauen.
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