Margaret Wise Brown
US-amerikanische Kinderbuchautorin
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Wichtige Erkenntnisse
- Margaret Wise Brown (* 23.
- November 1952 in Nizza) war eine US-amerikanische Kinderbuchautorin.
- Leben und Karriere Margaret Wise Brown wurde als mittleres von drei Kindern des Ehepaares Robert Bruce und Maude Margaret Brown in Brooklyn, New York geboren.
- Seit 2016 vergibt die Hollins University jährlich den Margaret-Wise-Brown-Preis für Kinderliteratur, um der berühmten Absolventin zu gedenken.
- Bank Street war zugleich eine Forschungseinrichtung für Entwicklungspsychologie und Sprachentwicklung bei Kindern sowie eine Kinderbetreuungseinrichtung.
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Source summary
WikipediaMargaret Wise Brown (* 23. Mai 1910 in Brooklyn, New York; † 13. November 1952 in Nizza) war eine US-amerikanische Kinderbuchautorin. Sie schrieb über 90 Bücher, viele davon unter Pseudonymen.
Margaret Wise Brown wurde als mittleres von drei Kindern des Ehepaares Robert Bruce und Maude Margaret Brown in Brooklyn, New York geboren. Sie besuchte die Internate Chateau Brillantmot in Lausanne, Schweiz und Dana Hall School in Wellesley, Massachusetts und studierte danach Englisch am Hollins College (heute Hollins University), wo sie 1932 einen Bachelor-Titel erhielt. Seit 2016 vergibt die Hollins University jährlich den Margaret-Wise-Brown-Preis für Kinderliteratur, um der berühmten Absolventin zu gedenken.
Nach dem Studium zog sie nach New York und begann eine Ausbildung am Bank Street College of Education unter der Leitung von Lucy Sprague Mitchell. Bank Street war zugleich eine Forschungseinrichtung für Entwicklungspsychologie und Sprachentwicklung bei Kindern sowie eine Kinderbetreuungseinrichtung. In Mitchells Kursen mussten die Studierenden den betreuten Kindern eigens für sie verfasste Texte vorlesen und danach deren Reaktionen und Fragen dokumentieren. Mitchell war Begründerin der Hier-und-Jetzt-Bewegung in der Kinderliteratur, die sich dafür einsetzte, kleinen Kindern zuerst Geschichten aus dem alltäglichen Leben näherzubringen. Sie war gegen die Lektüre von Märchen und fantastischen Geschichten und gegen die Darstellung von menschlichen Abgründen, wie es im Märchen oftmals der Fall ist. Margaret Wise Brown teilte diese Ansicht nicht, sie setzte sich in ihren Büchern wie The Dead Bird (dt.: Der tote Vogel) auch mit schwierigen Themen auseinander. Diese konträren Ansichten, auch als „fairy-tale-war“ (dt.: „Märchen-Krieg“) bezeichnet, sorgten 1942 neben anderen Gründen zum Zerwürfnis zwischen Wise Brown und ihrer ehemaligen Mentorin Lucy Sprague Mitchell.
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