Margarethe von Parma
Tochter des Kaisers Karl V.
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Wichtige Erkenntnisse
- Margarethe von Parma (* 5.
- Januar 1586 in Ortona) war eine uneheliche Tochter Kaiser Karls V.
- Nach dessen baldiger Ermordung heiratete sie 1538 in zweiter Ehe Ottavio Farnese.
- , setzte sie 1559 als Statthalterin der habsburgischen Niederlande ein.
- In dieser Amtszeit begannen die ersten Aufstände gegen die habsburgische Herrschaft.
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Source summary
WikipediaMargarethe von Parma (* 5. Juli 1522 in Oudenaarde; † 18. Januar 1586 in Ortona) war eine uneheliche Tochter Kaiser Karls V. Sie wurde mit zwei italienischen Hochadligen vermählt, zuerst 1536 mit dem Herzog von Florenz, Alessandro de’ Medici. Nach dessen baldiger Ermordung heiratete sie 1538 in zweiter Ehe Ottavio Farnese. Ihr Halbbruder, der spanische König Philipp II., setzte sie 1559 als Statthalterin der habsburgischen Niederlande ein. Sie übte dieses Amt bis 1567 aus. In dieser Amtszeit begannen die ersten Aufstände gegen die habsburgische Herrschaft. Kurzzeitig übernahm Margarethe 1580 nochmals gemeinsam mit ihrem Sohn Alessandro Farnese die Regentschaft der Niederlande, zog sich jedoch 1583 endgültig nach Italien zurück und starb 1586 im Alter von 63 Jahren.
Als Kaiser Karl V. im Herbst 1521 im Schloss von Charles I. de Lalaing, Baron von Montigny, in Oudenaarde zu Besuch war, traf er dort eine junge flämische Zofe der Baronin, Johanna van der Gheynst, und begann mit ihr ein kurzes Liebesverhältnis. Aus dieser Affäre ging Margarethe von Parma hervor, die ihren Namen nach der Tante des Kaisers, Margarethe von Österreich, erhielt. Diese übte damals die Statthalterschaft der Niederlande aus. Margarethe von Parma wurde zunächst bei der Brüsseler Familie de Douvrin erzogen. Bald lebte sie am Hof ihrer Großtante Margarethe von Österreich in Mechelen, seit 1531 am Brüsseler Hof ihrer Tante Maria, der ungarischen Königinwitwe und Nachfolgerin der älteren Margarethe als niederländische Statthalterin. Nach dem Vorbild ihrer Tante Maria wurde Margarethe von Parma eine ausgezeichnete Reiterin und Jägerin. Sie erhielt zudem eine hervorragende, einer Prinzessin würdige Erziehung. Im Unterschied zu etlichen anderen illegitimen Kindern erkannte Karl V. im Juli 1529 Margarethe offiziell als „natürliche“ Tochter an.
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