Maria Anna von Österreich (1738–1789)
zweite Tochter von Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen, Äbtissin
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Wichtige Erkenntnisse
- Erzherzogin Maria Anna Josepha Antonia von Österreich aus dem Haus Habsburg-Lothringen (* 6.
- November 1789 in Klagenfurt) war die zweite Tochter von Kaiser Franz I.
- Sie wurde im Jahr 1766 Äbtissin in dem von Maria Theresia in Prag gegründeten Damenstift, dem Maria Anna bis zu ihrem Tode vorstand.
- Leben Erzherzogin Maria Anna, auch Marianna genannt, war die zweite Tochter von Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen.
- Maria Annas musische Begabung wurde sehr gefördert, nicht jedoch ihre geisteswissenschaftlichen Talente.
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Source summary
WikipediaErzherzogin Maria Anna Josepha Antonia von Österreich aus dem Haus Habsburg-Lothringen (* 6. Oktober 1738 in Wien; † 19. November 1789 in Klagenfurt) war die zweite Tochter von Kaiser Franz I. und Kaiserin Maria Theresia. Sie wurde im Jahr 1766 Äbtissin in dem von Maria Theresia in Prag gegründeten Damenstift, dem Maria Anna bis zu ihrem Tode vorstand. Sie lebte fast ausschließlich in Klagenfurt in dem von ihr erbauten Palais, dem heutigen Bischöflichen Palais.
Erzherzogin Maria Anna, auch Marianna genannt, war die zweite Tochter von Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen. Ihre Mutter überließ ihre Ausbildung, wie an damaligen Fürstenhöfen üblich, Erzieherinnen. Maria Annas musische Begabung wurde sehr gefördert, nicht jedoch ihre geisteswissenschaftlichen Talente. Maria Anna war das Kind, welches von Maria Theresia am wenigsten beachtet und geliebt wurde – Hauptperson war der Thronfolger Joseph, und auch hinter ihren Schwestern Maria Elisabeth und Marie Christine musste sie zurückstehen. Maria Elisabeth galt als die schönste der Töchter, und Marie Christine war das Lieblingskind ihrer Mutter.
Maria Anna hatte eine schwache Gesundheit, die durch die zugigen, kalten Räume der Hofburg noch verschlechtert wurde. 1757 erkrankte Maria Anna an einer Lungenentzündung, die so schwer war, dass sie die Sterbesakramente bekam. Sie wurde zwar wieder gesund, litt aber unter ständiger Atemnot und einer Verwachsung der Wirbelsäule. Seit dieser Zeit entwickelte sich eine enge Beziehung zu ihrem Vater. Sie teilte mit ihm seine naturwissenschaftlichen Interessen.
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