Marie-Jeanne Bécu, comtesse du Barry
Mätresse des französischen Königs Ludwig XV.
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Wichtige Erkenntnisse
- Marie Jeanne, comtesse du Barry (* 19.
- Dezember 1793 in Paris; gebürtige Marie Jeanne Bécu ) war eine Mätresse des französischen Königs Ludwig XV.
- Sie war die uneheliche Tochter der Näherin Anne Bécu und – vermutlich – des Franziskaners Jean Baptiste Casimir Gomard de Vaubernier.
- Unter dem Namen Mademoiselle Lange arbeitete sie im Etablissement von Madame Gourdan.
- Um sie hoffähig zu machen, fälschte er ihre Geburtsurkunde und verheiratete sie am 1.
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Source summary
WikipediaMarie Jeanne, comtesse du Barry (* 19. August 1743 in Vaucouleurs, Lothringen; † 8. Dezember 1793 in Paris; gebürtige Marie Jeanne Bécu) war eine Mätresse des französischen Königs Ludwig XV.
Marie-Jeanne Bécu kam aus ärmlichen Verhältnissen. Sie war die uneheliche Tochter der Näherin Anne Bécu und – vermutlich – des Franziskaners Jean Baptiste Casimir Gomard de Vaubernier. Als sie nach Paris kam, arbeitete sie zunächst in dem Modehaus Labille und später als Kurtisane. Unter dem Namen Mademoiselle Lange arbeitete sie im Etablissement von Madame Gourdan. Sie fiel dem Grafen Jean-Baptiste du Barry auf, der plante, die 18-Jährige dem König als Mätresse zu vermitteln, um seinen eigenen Einfluss am Hof zu vergrößern. Um sie hoffähig zu machen, fälschte er ihre Geburtsurkunde und verheiratete sie am 1. September 1768 mit seinem Bruder Guillaume du Barry (1732–1811), um ihre Herkunft zu vertuschen. Am 22. April 1769 wurde sie als nunmehr Adlige am Hof eingeführt.
Bald konnte sie den alternden König Ludwig XV. mit ihrer von zahlreichen Zeitgenossen gerühmten Schönheit, ihrem Charme und ihrer Jugendlichkeit erobern. Sie bekam von ihm eigene Wohnräume im Schloss Versailles sowie den früheren Pavillon des Eaux im nahegelegenen Louveciennes zur Verfügung gestellt. Neben großzügigen Subsides erhielt sie vom König Geschenke in Form von Juwelen. In ihrem Besitz befanden sich bedeutende Gemälde wie La Marchande d’Amours von Joseph-Marie Vien und Charles Ier à la chasse von Anthonis van Dyck.
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