Marie-Madeleine de Brinvilliers
französische Giftmörderin
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Wichtige Erkenntnisse
- Marie-Madeleine Marguerite d’Aubray, Marquise de Brinvilliers (* 2.
- Juli 1676 ebenda) war eine französische Adelige und Mörderin.
- Verurteilt wurde sie wegen der Vergiftung ihres Vaters und ihrer zwei Brüder sowie des Versuchs, ihre Schwester zu ermorden.
- Weitere Giftmorde und Mordversuche wurden ihr nachgesagt, aber nie stichhaltig bewiesen.
- Vorgeschichte Marie Madeleine Marguerite d’Aubray entstammte einer reichen und angesehenen Adelsfamilie.
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Source summary
WikipediaMarie-Madeleine Marguerite d’Aubray, Marquise de Brinvilliers (* 2. Juli 1630 in Paris; † 17. Juli 1676 ebenda) war eine französische Adelige und Mörderin. Sie war eine der bekanntesten Giftmörderinnen der Kriminalgeschichte. Verurteilt wurde sie wegen der Vergiftung ihres Vaters und ihrer zwei Brüder sowie des Versuchs, ihre Schwester zu ermorden. Diese Morde beging sie unter Mithilfe ihres Geliebten, des Chevaliers Godin de Sainte-Croix. Weitere Giftmorde und Mordversuche wurden ihr nachgesagt, aber nie stichhaltig bewiesen. Der Fall wurde vielfach künstlerisch aufgegriffen.
Marie Madeleine Marguerite d’Aubray entstammte einer reichen und angesehenen Adelsfamilie. Sie wurde als schön, charmant und geistreich beschrieben. Im Falle des Ablebens ihres Vaters, Antoine Dreux d’Aubray, hatte sie die Aussicht auf eine erhebliche Erbschaft, die allerdings mit ihren drei Geschwistern – zwei Brüdern und einer Schwester – zu teilen war.
Im Alter von 21 Jahren heiratete sie den Marquis Antoine Gobelin de Brinvilliers. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor. Die Familie des Marquis war durch den flandrischen Wollhandel reich geworden. Er selbst war allerdings ein Verschwender, der sich zahlreiche Geliebte genommen haben soll, seiner Frau aber ebenfalls entsprechende Freiheiten einräumte. Wegen des verschwenderischen Lebensstiles des Marquis wurde es seiner Frau gestattet, ihr eigenes Vermögen gesondert zu verwalten.
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