Marie Strauß
letzte zum Tode verurteilte und öffentlich hingerichtete Person in Deutschland
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Wichtige Erkenntnisse
- Marie Rosine Strauß, geborene Hemmann , geschiedene Strauß (geboren 1817 oder 1818; gestorben 21.
- Der Mord Marie Strauß war Hefehändlerin und lebte in Leiningen, einem Dorf mit etwa 120 Einwohnern.
- Dieser verließ sie bald.
- Es entwickelte sich ein Liebesverhältnis zwischen den beiden.
- 16 in Leiningen zu wohnen.
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Source summary
WikipediaMarie Rosine Strauß, geborene Hemmann, geschiedene Strauß (geboren 1817 oder 1818; gestorben 21. Oktober 1864 in Dölau), war die letzte zum Tode verurteilte Person in Deutschland, die öffentlich hingerichtet wurde.
Marie Strauß war Hefehändlerin und lebte in Leiningen, einem Dorf mit etwa 120 Einwohnern. Von ihrem Ehemann, dem Webermeister Strauß, war sie seit 1852 geschieden und hatte aus einer Verbindung mit Christian Söllner eine Tochter. Dieser verließ sie bald. 1856 nahm der Webermeister Friedrich Traugott Feustel, der schon vor deren Ehe Interesse an Marie Strauß bekundet hatte, wieder Kontakt zu ihr auf. Es entwickelte sich ein Liebesverhältnis zwischen den beiden. Friedrich Feustel bot Marie Strauß und ihrer Tochter an, zusammen mit ihm, seiner Frau Christiane Karoline Feustel und deren Kindern in seinem Haus Nr. 16 in Leiningen zu wohnen. Marie Strauß nahm an und lebte mit Unterbrechungen bis zum Mord dort. Aus dem Verhältnis von Strauß und Feustel ging ein Sohn hervor.
Am 17. Dezember 1861 erdrosselte Marie Strauß die Ehefrau ihres Liebhabers mit einem Strick. Sie tarnte die Tat als Selbstmord und behauptete, sie habe die Weberin am Streichriegel des Webstuhls, einem quer liegenden Balken, hängend vorgefunden.
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