Marie Valerie von Österreich
Erzherzogin von Österreich, österreichische Kaisertochter
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Wichtige Erkenntnisse
- Erzherzogin Marie Valerie Mathilde Amalie von Österreich (* 22.
- September 1924 in Wallsee), ab April 1919 Marie Valerie Habsburg-Lothringen, war die jüngste Tochter des österreichisch-ungarischen Herrscherpaars Franz Joseph I.
- Seit einigen Jahrhunderten war kein königliches Kind mehr in Ungarn geboren worden.
- Marie Valerie blieb anders als ihre Geschwister in der Obhut ihrer Mutter und entwickelte sich zu ihrer Lieblingstochter.
- In ihrer Kindheit und Jugend verband Marie Valerie eine enge Freundschaft mit ihrer Cousine, Herzogin Amelie in Bayern.
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Source summary
WikipediaErzherzogin Marie Valerie Mathilde Amalie von Österreich (* 22. April 1868 in Ofen, Ungarn; † 6. September 1924 in Wallsee), ab April 1919 Marie Valerie Habsburg-Lothringen, war die jüngste Tochter des österreichisch-ungarischen Herrscherpaars Franz Joseph I. und Elisabeth.
Marie Valerie wurde als viertes Kind des Kaiserpaars geboren, nachdem Elisabeth sich ein weiteres Kind gewünscht hatte, um mit der Schwangerschaft und der Geburt Ungarn ein Geschenk zu machen. Seit einigen Jahrhunderten war kein königliches Kind mehr in Ungarn geboren worden. Ein Junge hätte nach dem ersten ungarischen König und Nationalheiligen den Namen Stephan erhalten.
Marie Valerie blieb anders als ihre Geschwister in der Obhut ihrer Mutter und entwickelte sich zu ihrer Lieblingstochter. Im Umfeld des Kaiserhofes wurde sie deshalb oft als „die Einzige“ bezeichnet. In ihrer Kindheit und Jugend verband Marie Valerie eine enge Freundschaft mit ihrer Cousine, Herzogin Amelie in Bayern. Die beiden Mädchen bezeichneten sich gegenseitig als „Leibcousinen“. Zusammen mit ihrer Cousine Marie Louise von Larisch-Wallersee verbrachte sie viel Zeit in Ungarn, was ihr in der österreichischen Bevölkerung den Beinamen „das ungarische Kind“ einbrachte.
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