Mausoleum Graf Carl von Alten
verfallenes Mausoleum in Niedersachsen
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Wichtige Erkenntnisse
- Das Mausoleum Graf Carl von Alten ist ein verfallenes Mausoleum in der niedersächsischen Stadt Hemmingen.
- Das Mausoleum ist seit 1985 im niedersächsischen Denkmalverzeichnis als Baudenkmal aufgeführt.
- Das Areal ist eine verlandete Flussschleife des Urstromtals der Leine.
- Für den Wasserzufluss sorgt eine Grabenverbindung zum Hemminger Maschgraben.
- Die Außenwände bestanden an drei Seiten aus Sandsteinbruch mit einer Verblendung aus Ziegelstein.
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Source summary
WikipediaDas Mausoleum Graf Carl von Alten ist ein verfallenes Mausoleum in der niedersächsischen Stadt Hemmingen. Es befindet sich zwischen den Ortslagen der Stadtteile Arnum, Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg im Naturschutzgebiet Sundern. Das Mausoleum ist seit 1985 im niedersächsischen Denkmalverzeichnis als Baudenkmal aufgeführt.
Die baulichen Reste des Mausoleums liegen in einem Waldgebiet in einer Auenlandschaft innerhalb des Naturschutzgebietes Sundern. Das Areal ist eine verlandete Flussschleife des Urstromtals der Leine. Um das Mausoleum herum wurde bei der Erbauung ein Ringgraben ausgehoben, sodass es auf einer kleinen Insel steht. Für den Wasserzufluss sorgt eine Grabenverbindung zum Hemminger Maschgraben.
Das Mausoleum war ursprünglich eine einschiffige Kapelle. Die Außenwände bestanden an drei Seiten aus Sandsteinbruch mit einer Verblendung aus Ziegelstein. Die Wandstärke der Außenwände betrug 1,2 Meter. Die rückwärtige Giebelwand wurde vollständig aus Ziegeln errichtet. Am vorderen Giebel war ein aus Sandstein gefertigtes Wappen der Familie von Alten angebracht. Innen war der Bau etwa 8 × 5 Meter groß. An den Außenecken der Kapelle erhoben sich spitze Ecktürme. Der Zugang zur Kapelle erfolgte über einen kleinen aus Ziegelsteinen errichteten Vorraum mit zwei Ecktürmchen. Die 340 Kilogramm schwere Eingangstür der Kapelle wurde im Jahr 2016 in einem Wohnhaus in Gehrden wiederentdeckt.
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