May Ayim
deutsche Dichterin und Aktivistin der afrodeutschen Bewegung
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Wichtige Erkenntnisse
- May Ayim (IPA: [ maɪ̯ aˈji:m ] auch May Opitz , bürgerlicher Name: Sylvia Brigitte Gertrud Opitz geb.
- August 1996 in Berlin) war eine deutsche Dichterin, Pädagogin und Aktivistin der afrodeutschen Bewegung.
- Die Mutter lehnte ihre Tochter von Anfang an ab, während ihr Vater sie als uneheliches Kind nicht mit nach Ghana nehmen durfte.
- Anschließend wurde sie vom Ehepaar Opitz adoptiert und wuchs – gemeinsam mit dessen vier leiblichen Kindern – in Münster (Nordrhein-Westfalen) auf.
- Ihre Kindheit beschrieb Ayim als bedrückend, von Angst und Gewalt geprägt.
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Source summary
WikipediaMay Ayim (IPA: [maɪ̯ aˈji:m] auch May Opitz, bürgerlicher Name: Sylvia Brigitte Gertrud Opitz geb. Andler, * 3. Mai 1960 in Hamburg; † 9. August 1996 in Berlin) war eine deutsche Dichterin, Pädagogin und Aktivistin der afrodeutschen Bewegung.
May Ayim war die Tochter des damaligen ghanaischen Medizinstudenten Emmanuel Ayim und der Deutschen Ursula Andler. Die Mutter lehnte ihre Tochter von Anfang an ab, während ihr Vater sie als uneheliches Kind nicht mit nach Ghana nehmen durfte. Daher verbrachte Sylvia – so ihr Rufname – ihre ersten eineinhalb Lebensjahre in einem Kinderheim in Hamburg-Barmbek-Uhlenhorst. Anschließend wurde sie vom Ehepaar Opitz adoptiert und wuchs – gemeinsam mit dessen vier leiblichen Kindern – in Münster (Nordrhein-Westfalen) auf. Ihre leibliche Mutter verweigerte zeitlebens jede Kontaktaufnahme, der leibliche Vater besuchte sie indes mehrmals bei den Adoptiveltern. Ihre Kindheit beschrieb Ayim als bedrückend, von Angst und Gewalt geprägt. Die Pflegeeltern wollten sie mit Strenge zu einem Musterkind erziehen, das alle „rassistischen Vorurteile“ Lügen strafen würde. Ayim spürte die Ablehnung in ihrem Umfeld und wünschte sich weiß zu sein. Dafür aß sie sogar Seife. Ihre Eltern lehnten ihr späteres Engagement in der „Black Community“ als Spätfolgen einer frühkindlichen Störung und als krankhaften Drang, ihre Hautfarbe und afrodeutsche Identität zu bewältigen, ab. Bereits als Kind hegte Sylvia nach eigenem Bekunden intensive Selbstmordphantasien und versuchte, sie umzusetzen.
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