Metallorganische Gerüstverbindung
mikroporöses Material, das für Gasspeicherung, Stofftrennung, Sensorik und Katalyse angewendet werden kann (Nobelpreis 2025)
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Wichtige Erkenntnisse
- Metallorganische Gerüste oder metallorganische Gerüstverbindungen ( englisch metal-organic frameworks , MOFs) sind mikroporöse Materialien.
- Metall-organische Gerüste sind oft, aber nicht notwendigerweise, kristallin.
- MOFs basieren üblicherweise auf Werner-Komplexen.
- Lösungsmittel oder nicht umgesetzte Linker) gefüllt.
- durch Ausheizen, im Vakuum oder durch Kombination von beidem) können die Poren unter Umständen zugänglich gemacht werden.
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Source summary
WikipediaMetallorganische Gerüste oder metallorganische Gerüstverbindungen (englisch metal-organic frameworks, MOFs) sind mikroporöse Materialien. Sie bestehen aus anorganischen Baueinheiten (Inorganic building units, IBUs) und organischen Molekülen als Verbindungselementen (englisch linker) zwischen den anorganischen Baueinheiten. Metall-organische Gerüste sind oft, aber nicht notwendigerweise, kristallin. MOFs sind sogenannte Koordinationspolymere (genauer: Koordinationsnetzwerke) mit einem offenen Gerüst, welches mögliche Poren enthält. MOFs basieren üblicherweise auf Werner-Komplexen. Die Poren der dreidimensionalen Strukturen sind nach der Synthese meist mit Gastmolekülen (z. B. Lösungsmittel oder nicht umgesetzte Linker) gefüllt. Durch die Entfernung der Gastmoleküle (das sogenannte Aktivieren, z. B. durch Ausheizen, im Vakuum oder durch Kombination von beidem) können die Poren unter Umständen zugänglich gemacht werden. Potentielle Anwendungsgebiete finden sich in Gasspeicherung (z. B. Wasserstoff, Methan), Stofftrennung, Sensorik und Katalyse.
Für die Entwicklung metallorganischer Gerüstverbindungen erhielten Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar M Yaghi den Nobelpreis 2025 in Chemie.
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