Mollner Maultrommel
traditionelles Musikinstrument
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Mollner Maultrommel ist ein traditionelles Musikinstrument aus der Gemeinde Molln in Oberösterreich.
- Geschichte Die ersten schriftlichen Nachweise von Maultrommelmachern in Molln stammen aus der Zeit um 1650: Im Grundbuch der Herrschaft Steyr, das 1647 angelegt wurde, werden ein Pankraz Hueber Maultrummelmacher (Breitenau, alte Nr.
- Laut Trauungsmatrikeln heiratete im Jahr 1650 der „Trumblmacher“ Sebastian Salzhueber eine Margarete und am 20.
- Urkunden, die sich direkt auf die Herstellung der Maultrommeln beziehen, finden sich erstmals in den 1670er-Jahren: Am 20.
- Im Jahr 1679 trat dann tatsächlich die erste Handwerksordnung für die Maultrommelmacher in Kraft.
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Source summary
WikipediaDie Mollner Maultrommel ist ein traditionelles Musikinstrument aus der Gemeinde Molln in Oberösterreich. Die Erzeugung der Mollner Maultrommel wurde als Jahrhunderte alte Handwerkstechnik im Jahr 2014 in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen.
Die ersten schriftlichen Nachweise von Maultrommelmachern in Molln stammen aus der Zeit um 1650: Im Grundbuch der Herrschaft Steyr, das 1647 angelegt wurde, werden ein Pankraz Hueber Maultrummelmacher (Breitenau, alte Nr. 114) und sein Nachbar Georg Schneidersperger Maultrummelmacher vom Häusl bey der Pruggen (Breitenau, alte Nr. 118) genannt. Laut Trauungsmatrikeln heiratete im Jahr 1650 der „Trumblmacher“ Sebastian Salzhueber eine Margarete und am 20. Oktober 1657 der „Thrummerlmacher“ Wolfgang Stainer eine Margareta.
Urkunden, die sich direkt auf die Herstellung der Maultrommeln beziehen, finden sich erstmals in den 1670er-Jahren: Am 20. März 1673 beschwerten sich fünf, durch Krieg und andere Misslichkeiten beeinträchtigte Mollner Hufschmiede bei der Verwaltung, dass sie um ihren Lebenserwerb gebracht werden, weil die (körperlich leichte) Herstellung von Kloben (Ausgangsprodukt für die Maultrommeln) nicht nur durch (nicht mehr voll arbeitsfähige) Hufschmiede, sondern auch durch irgendwelche Sensenschmiede und Bauernknechte vorgenommen werde. Laut Ratsprotokoll des Jahres 1677 ersuchen die „gesambten Trumblmacher zu Molln“ die Herrschaft um den Erlass einer dringend notwendigen Handwerksordnung. Im Jahr 1679 trat dann tatsächlich die erste Handwerksordnung für die Maultrommelmacher in Kraft.
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