Mongoleninvasionen in Japan
militärische Angriffe auf Japan
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Wichtige Erkenntnisse
- Die mongolischen Versuche einer Invasion Japans (jap.
- ) von 1274 und 1281 waren die größten militärischen Angriffe auf Japan in vormoderner Zeit.
- Vorgeschichte der Invasionsversuche Aufstieg der Mongolen im 13.
- Jahrhunderts stiegen die Mongolen unter der Führung Dschingis Khans zur Invasionsmacht auf.
- Bereits 1234 unterwarfen sie die Jin-Dynastie (1125–1234) in Nordchina, von der sie neue Waffentechnologien wie Schusswaffen mit Schießpulver oder Explosivgeschosse übernahmen.
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Source summary
WikipediaDie mongolischen Versuche einer Invasion Japans (jap. Genkō 元寇 dt. „Einfall der Yuan“, 蒙古襲来 Mōko shūrai oder モンゴル襲来, Mongoru shūrai, beides wörtlich „Mongoleninvasion“.) von 1274 und 1281 waren die größten militärischen Angriffe auf Japan in vormoderner Zeit. Auch wenn sie für sich genommen nicht zum Sturz des Kamakura-Shōgunats führten, war ihr Beitrag für den politischen Umbruch – und so für die weitere Entwicklung Japans – entscheidend.
Am Beginn des 13. Jahrhunderts stiegen die Mongolen unter der Führung Dschingis Khans zur Invasionsmacht auf. Sukzessive eroberten sie große Teile Ost- und Westasiens (siehe hierzu Mongolische Kriegführung). Bereits 1234 unterwarfen sie die Jin-Dynastie (1125–1234) in Nordchina, von der sie neue Waffentechnologien wie Schusswaffen mit Schießpulver oder Explosivgeschosse übernahmen. Zudem nahmen sie das Königreich Goryeo auf der Koreanischen Halbinsel ein und beendeten in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Herrschaft der Song-Dynastie in Südchina. 1271 rief Kublai Khan, Enkel Dschingis Khans, die Yuan-Dynastie aus. Mit der Festigung seiner Macht auf dem Kontinent erstrebte er nun die Ausweitung seines Einflussgebiets auf Japan.
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