Necla Kelek
türkisch-deutsche Sozialwissenschaftlerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Necla Kelek [ ˈnɛdʒla ˈkɛlɛk ] (* 31.
- Mit ihren publizistischen Beiträgen und ihren Büchern Die fremde Braut , Die verlorenen Söhne , Bittersüße Heimat und Himmelsreise lieferte sie maßgebliche Beiträge zur kontroversen Debatte um Integration und den Islam in Deutschland.
- Familie Necla Kelek wuchs mit zwei Brüdern und einer Schwester in Kadıköy auf, einem Viertel auf der asiatischen Seite von Istanbul.
- Zu dieser Zeit galt die von Kemal Atatürk eingeführte Trennung von Staat und Religion sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau.
- Keleks Familie lebte fernab von religiösen Normen und Vorschriften.
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Source summary
WikipediaNecla Kelek [ˈnɛdʒla ˈkɛlɛk] (* 31. Dezember 1957 in Istanbul, Türkei) ist eine deutsche Soziologin und Publizistin. Mit ihren publizistischen Beiträgen und ihren Büchern Die fremde Braut, Die verlorenen Söhne, Bittersüße Heimat und Himmelsreise lieferte sie maßgebliche Beiträge zur kontroversen Debatte um Integration und den Islam in Deutschland. Sie engagiert sich auch im Vorstand der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes.
Necla Kelek wuchs mit zwei Brüdern und einer Schwester in Kadıköy auf, einem Viertel auf der asiatischen Seite von Istanbul. Sie hat tscherkessische Vorfahren. Zu dieser Zeit galt die von Kemal Atatürk eingeführte Trennung von Staat und Religion sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Weder der Staat noch die Gesellschaft in Istanbul legten Wert auf eine religiöse islamische Lebensführung. Keleks Familie lebte fernab von religiösen Normen und Vorschriften.
Ihre Familiengeschichte schildert Kelek in dem Buch Die fremde Braut. Ihre Familie, die in Istanbul einen westlich-säkularen Lebensstil pflegte, gehörte in der Türkei zur türkisch-tscherkessischen Minderheit. Ihre Kindheit beschreibt sie als unbeschwert, in der Schule habe sie zu den Klassenbesten gehört. 1964 ging der Vater für ein Jahr nach Wien, um dort zu arbeiten, danach nach Deutschland. 1966 holte er seine Familie nach. Der Vater hatte zunehmend Schwierigkeiten mit dem Freiheitswillen seiner Kinder, besonders seiner Töchter, und verließ 1973 letztlich die Familie.
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