Nuklearkatastrophe von Tschernobyl
Nuklearunfall in der Sowjetunion (1986)
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Wichtige Erkenntnisse
- Im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat explodierte am 26.
- April, 23:23 Uhr MESZ) der Kernreaktor, so dass große Mengen an Radioaktivität in die Erdatmosphäre freigesetzt wurden.
- Durch die Windverfrachtung von Radionukliden waren auch andere Länder Ost-, Mittel- und Nordeuropas von radioaktivem Niederschlag betroffen.
- Aufgrund von Konstruktionsmängeln, über die das Bedienungspersonal nicht informiert worden war, und durch dessen Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften stieg die Leistung des Reaktors dabei unkontrollierbar an.
- Das führte zur Kernschmelze, zur Explosion und zur vollständigen Zerstörung der Reaktorhalle.
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Source summary
WikipediaDie Nuklearkatastrophe von Tschernobyl (russisch Чернобыль, ukrainisch Чорнобиль Tschornobyl) war der bisher folgenschwerste Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie und der erste, der auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse in die höchste Kategorie katastrophaler Unfall (INES 7) eingeordnet wurde. Im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat explodierte am 26. April 1986 um 01:23 Uhr Ortszeit (25. April, 23:23 Uhr MESZ) der Kernreaktor, so dass große Mengen an Radioaktivität in die Erdatmosphäre freigesetzt wurden. Vor allem Gebiete nordöstlich von Tschernobyl – in der Ukraine, in Weißrussland und Russland – wurden kontaminiert. Durch die Windverfrachtung von Radionukliden waren auch andere Länder Ost-, Mittel- und Nordeuropas von radioaktivem Niederschlag betroffen.
Ausgelöst wurde die Havarie während eines planmäßigen Sicherheitstests in Block 4, mit dem überprüft werden sollte, ob dem Reaktor auch bei einem Stromausfall noch genügend eigene Energie für seine Notkühlung zur Verfügung stünde. Aufgrund von Konstruktionsmängeln, über die das Bedienungspersonal nicht informiert worden war, und durch dessen Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften stieg die Leistung des Reaktors dabei unkontrollierbar an. Beim Versuch, ihn manuell abzuschalten, wurde wegen der Besonderheiten des RBMK-Reaktors die in den Brennelementen enthaltene Energie extrem schnell freigesetzt. Das führte zur Kernschmelze, zur Explosion und zur vollständigen Zerstörung der Reaktorhalle.
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