Oskar Dirlewanger
deutscher Offizier in Armee und Waffen-SS sowie Kriegsverbrecher
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Wichtige Erkenntnisse
- Oskar Paul Dirlewanger (* 26.
- Juni 1945 in Altshausen) war ein deutscher Offizier der Waffen-SS und Kriegsverbrecher.
- August 1944 hatte er den Rang eines Oberführers der Waffen-SS der Reserve.
- Nach dem Besuch des Esslinger Gymnasiums (das heutige Georgii-Gymnasium) und der Schelztor-Oberrealschule legte er 1913 das Abitur ab.
- Württembergisches) Nr.
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Source summary
WikipediaOskar Paul Dirlewanger (* 26. September 1895 in Würzburg; † 7. Juni 1945 in Altshausen) war ein deutscher Offizier der Waffen-SS und Kriegsverbrecher. Er war Kommandeur einer nach ihm benannten Sondereinheit der Waffen-SS, die in großem Ausmaß an Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt war. Ab dem 12. August 1944 hatte er den Rang eines Oberführers der Waffen-SS der Reserve.
Dirlewanger war der Sohn eines Kaufmannes, der sich 1906 mit seiner Familie in Esslingen am Neckar niederließ. Nach dem Besuch des Esslinger Gymnasiums (das heutige Georgii-Gymnasium) und der Schelztor-Oberrealschule legte er 1913 das Abitur ab. Er trat am 1. Oktober 1913 als Einjährig-Freiwilliger in die Maschinengewehr-Kompanie des Grenadier-Regiments „König Karl“ (5. Württembergisches) Nr. 123 der Württembergischen Armee ein und nahm mit dieser Einheit 1914 am Einmarsch in Belgien und Frankreich teil. Nach mehreren Verwundungen wurde er als zu 40 Prozent kriegsbeschädigt eingestuft. Trotz seiner Behinderung meldete er sich als Leutnant an die Front zurück und übernahm dort eine Sturm- bzw. MG-Kompanie. Dirlewanger erhielt als junger Offizier neben beiden Klassen des Eisernen Kreuzes auch die Goldene Militärverdienstmedaille. Zuletzt als Oberleutnant der Reserve an der Ostfront eingesetzt, zog sich die 2. MG-Kompanie des Infanterie-Regiments „Alt-Württemberg“ (3. Württembergisches) Nr. 121 bei Kriegsende unter Dirlewangers Führung über Rumänien nach Deutschland zurück.
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