Parlamentswahl in den Niederlanden 2025
vorgezogene Wahlen zur Zweiten Parlamentskammer der Niederlande
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Parlamentswahl in den Niederlanden 2025 war eine vorgezogene Neuwahl der Zweiten Kammer der Generalstaaten, die am 29.
- Planmäßig sollte die Wahl im März 2028 stattfinden, wurde jedoch wegen des Rücktritts des Kabinetts Schoof am 3.
- Gewählt wurden die 150 Abgeordneten der Zweiten Kammer.
- Die Volkspartij voor Vrijheid en Democratie verlor nur leicht an Stimmen und wurde erneut drittstärkste Kraft in der Zweiten Kammer.
- Der CDA – 2023 noch großer Verlierer – konnte seinen Stimmenanteil mehr als verdreifachen und wurde fünftstärkste Partei.
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Source summary
WikipediaDie Parlamentswahl in den Niederlanden 2025 war eine vorgezogene Neuwahl der Zweiten Kammer der Generalstaaten, die am 29. Oktober 2025 stattfand. Planmäßig sollte die Wahl im März 2028 stattfinden, wurde jedoch wegen des Rücktritts des Kabinetts Schoof am 3. Juni 2025 infolge einer Koalitionskrise in der Asylfrage vorgezogen. Gewählt wurden die 150 Abgeordneten der Zweiten Kammer.
Die von Geert Wilders geführte Partij voor de Vrijheid erreichte nur noch 16,7 % der Stimmen und lag damit knapp hinter der sozialliberalen Partei Democraten 66, die nach starken Verlusten 2023 nun wieder über zehn Prozentpunkte dazugewann und mit 16,9 % erstmals in ihrer Geschichte größte Partei wurde. Beide Parteien gewannen jeweils 26 Mandate. Die Volkspartij voor Vrijheid en Democratie verlor nur leicht an Stimmen und wurde erneut drittstärkste Kraft in der Zweiten Kammer. Das von Frans Timmermans geführte Wahlbündnis GroenLinks-PvdA verlor rund drei Prozentpunkte. Der CDA – 2023 noch großer Verlierer – konnte seinen Stimmenanteil mehr als verdreifachen und wurde fünftstärkste Partei. Die Partei JA21 konnte ihren Stimmenanteil grob verachtfachen. Dagegen stürzte der NSC – bei der vorherigen Wahl mit rund 13 Prozent der Stimmen noch viertstärkste Partei – auf nur noch 0,4 Prozent ab und schaffte nicht den Wiedereinzug. Keine Partei überschritt die 20-%-Marke.
Nach der letzten Parlamentswahl im Jahr 2023, bei der Geert Wilders’ Partij voor de Vrijheid (PVV) stärkste Partei geworden war, bildete sich nach längeren Verhandlungen aus den Parteien PVV, VVD, NSC und BBB das Kabinett Schoof. Wilders verzichtete zugunsten des parteilosen Dick Schoof auf den Posten des Premierministers, da sich hierfür keine parlamentarische Mehrheit fand, und wurde nicht Mitglied der Regierung.
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