Prêt-à-porter
von Modeschöpfern entworfene, tragefertige Kleidermode
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Wichtige Erkenntnisse
- Prêt-à-porter [ pʀɛtapɔʀˈte ] (franz.
- ready-to-wear ) bezeichnet von Modeschöpfern entworfene, tragefertige Kleidermode.
- Von der serienmäßig hergestellten Konfektion der Textilindustrie grenzt sich die Prêt-à-porter-Mode meist durch limitierte Auflagen und avantgardistische Entwürfe ab.
- Dort verkauften sie zunächst Accessoires, später auch preisgünstigere und einfachere Modelle der „Couture-Création“.
- In Italien begannen in den 1950er Jahren Modeschöpfer, ihre Entwürfe in Manufakturen in begrenzten Stückzahlen zu fertigen und in Boutiquen zu verkaufen.
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Source summary
WikipediaPrêt-à-porter [pʀɛtapɔʀˈte] (franz. „bereit zum Tragen“, Lehnübersetzung von engl. ready-to-wear) bezeichnet von Modeschöpfern entworfene, tragefertige Kleidermode. Im Gegensatz zur Haute Couture wird die Bekleidung dabei nicht maßgeschneidert, sondern in Standardgrößen und im fertigen Zustand auf den Markt gebracht. Von der serienmäßig hergestellten Konfektion der Textilindustrie grenzt sich die Prêt-à-porter-Mode meist durch limitierte Auflagen und avantgardistische Entwürfe ab.
Prêt-à-porter hat seine Ursprünge in den Pariser Straßengeschäften, sogenannten Boutiquen, der 1930er Jahre, die Grand Couturiers wie Lucien Lelong und Elsa Schiaparelli erstmals abseits ihres Couture-Salons einrichteten. Dort verkauften sie zunächst Accessoires, später auch preisgünstigere und einfachere Modelle der „Couture-Création“. Dieses Konzept wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ausgebaut, zahlreiche Modeschöpfer kooperierten nun mit Kaufhäusern, so etwa Jacques Fath und Pierre Cardin. In Italien begannen in den 1950er Jahren Modeschöpfer, ihre Entwürfe in Manufakturen in begrenzten Stückzahlen zu fertigen und in Boutiquen zu verkaufen. In Deutschland gehörten Bessie Becker und Willy Bogner zu den ersten Modedesignern mit einem Prêt-à-porter-Atelier.
Vor allem außerhalb Frankreichs gingen Designerinnen und Designer wie Claire McCardell einen anderen Weg: statt Couture-Mode zu kopieren, schufen sie innovative und zugleich komfortable Prêt-à-porter-Mode, die auch massentauglich war. In England entwarfen unter anderem Mary Quant, Laura Ashley und Barbara Hulanicki ab Ende der 1950er unkonventionelle, erschwingliche Kleider und prägten so die Jugendmode.
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