Priesterbruderschaft St. Pius X.
Priestervereinigung katholischer Traditionalisten
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Priesterbruderschaft St.
- Sie wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet, um sich vor allem der Ausbildung römisch-katholischer Priester zu widmen.
- In diesen Zentren leben jeweils mehrere Priester in einer Gemeinschaft und versorgen von dort aus die Gläubigen in den Kapellen des Priorats oder unterrichten an den mit der Bruderschaft verbundenen Schulen.
- Die Priesterbruderschaft betrachtet sich als Bestandteil der römisch-katholischen Kirche, lehnt aber viele ihrer Lehren und Ansichten ab, insbesondere solche, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) gelten: bspw.
- Abgelehnt werden auch die Anerkennung der Menschenrechte und die Enzyklika zur Wahrung der Schöpfung.
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Source summary
WikipediaDie Priesterbruderschaft St. Pius X. (lateinisch Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X, Kürzel FSSPX, umgangssprachlich oft Piusbruderschaft oder Piusbrüder) ist eine Priestervereinigung von aus der römisch-katholischen Kirche ausgeschlossenen Traditionalisten. Sie wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet, um sich vor allem der Ausbildung römisch-katholischer Priester zu widmen. Mit der wachsenden Zahl an Priestern gründete die Priesterbruderschaft Seelsorgezentren in der ganzen Welt, die sie Priorate nennt. In diesen Zentren leben jeweils mehrere Priester in einer Gemeinschaft und versorgen von dort aus die Gläubigen in den Kapellen des Priorats oder unterrichten an den mit der Bruderschaft verbundenen Schulen. Sie verwenden die Liturgie von 1962.
Die Priesterbruderschaft betrachtet sich als Bestandteil der römisch-katholischen Kirche, lehnt aber viele ihrer Lehren und Ansichten ab, insbesondere solche, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) gelten: bspw. Lehren über die Ökumene, Religionsfreiheit, Kollegialität der Bischöfe, die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen (Erklärung Nostra aetate) sowie die auf Anordnung des Konzils durchgeführte Liturgiereform. Abgelehnt werden auch die Anerkennung der Menschenrechte und die Enzyklika zur Wahrung der Schöpfung. Die Piusbruderschaft sieht hierin „Modernismus“ und einen Bruch mit dem, was die Kirche bisher gelehrt habe. Sie strebt eine Erneuerung des Priestertums sowie die „Verbreitung und Wiederherstellung der authentischen katholischen Lehre“ an. Seit 2018 ist der Italiener Davide Pagliarani der Generalobere der Bruderschaft. Sie finanziert sich durch Spenden.
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