Quendel-Ameisenbläuling
Art der Gattung Phengaris
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Quendel-Ameisenbläuling ( Phengaris arion , Syn.
- Das Artepitheton leitet sich von Arion, einem Sänger und Zitherspieler aus der griechischen Mythologie ab.
- Sein deutscher Name leitet sich von seinen Raupennahrungspflanzen, den Thymianen ab, von denen manche Arten im Volksmund auch Quendel genannt werden.
- Die Flügeloberseiten sind einheitlich mattblau und mit einem braunen Außenrand versehen, der bei den Weibchen kräftiger und ausgedehnter ist.
- Die Unterseiten der Hinterflügel sind an der Basis stark dunkelgrün bestäubt, ferner findet man Wurzelaugen und zwei Reihen deutlicher Saumpunkte.
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Source summary
WikipediaDer Quendel-Ameisenbläuling (Phengaris arion, Syn.: Maculinea arion), auch Schwarzgefleckter Bläuling, Schwarzfleckiger Ameisen-Bläuling oder Thymian-Ameisenbläuling genannt, ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). Das Artepitheton leitet sich von Arion, einem Sänger und Zitherspieler aus der griechischen Mythologie ab. Wie bei vielen Bläulingsarten leben auch die Raupen des Quendel-Ameisenbläulings während eines Teils ihrer Entwicklung myrmekophil im Nest von Ameisen. Sein deutscher Name leitet sich von seinen Raupennahrungspflanzen, den Thymianen ab, von denen manche Arten im Volksmund auch Quendel genannt werden.
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 33 bis 42 Millimetern und zählen damit zu den größten in Mitteleuropa heimischen Bläulingen. Die Flügeloberseiten sind einheitlich mattblau und mit einem braunen Außenrand versehen, der bei den Weibchen kräftiger und ausgedehnter ist. Am Ende der Diskoidalzelle befinden sich ein schwarzer Fleck und eine Reihe länglicher, dunkler Postdiskalflecke. Die Unterseiten der Hinterflügel sind an der Basis stark dunkelgrün bestäubt, ferner findet man Wurzelaugen und zwei Reihen deutlicher Saumpunkte. Die Individuen in niederen Lagen sind größer und heller gefärbt als die der Gebirgslagen, die kleiner und dunkler sind. Die mit der Höhenlage zunehmend dunkler werdenden Flügeloberseiten werden als Anpassung an das insgesamt kühlere Klima betrachtet, da diese Falter Wärmestrahlung besser absorbieren können.
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