Regiomontanus
deutscher Mathematiker, Astronom und Verleger des Spätmittelalters (1436–1476)
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Wichtige Erkenntnisse
- Johann ( es ) Müller , später latinisiert Regiomontanus („der Königsberger“) genannt, auch Johannes Regiomontanus (* 6.
- Juli 1476 in Rom), war ein deutscher Mathematiker, Astronom und Verleger des Spätmittelalters.
- Der latinisierte Name Regiomontanus wurde von ihm selbst und seinen Zeitgenossen noch nicht gebraucht, sondern soll erstmals 1531 von Philipp Melanchthon verwendet worden sein.
- Seine Ephemeriden waren unter Seefahrern hochgeschätzt.
- , der 1677 bis 1732 Diaconus in Königsberg (in Unterfranken) war und sich seinerseits auf ältere Überlieferung von Johann Wolfrum (1550–1621) stützen konnte, wurde Regiomontanus anno 1436, den 6.
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Source summary
WikipediaJohann(es) Müller, später latinisiert Regiomontanus („der Königsberger“) genannt, auch Johannes Regiomontanus (* 6. Juni 1436 in Königsberg in Franken; † 6. Juli 1476 in Rom), war ein deutscher Mathematiker, Astronom und Verleger des Spätmittelalters. Er hieß kurz Hans Müller, latinisiert Johannes Molitor, und verwendete meistens den vom Herkunftsort Königsberg abgeleiteten Namen Joannes de Monteregio (oder getrennt geschrieben de Monte Regio). Der latinisierte Name Regiomontanus wurde von ihm selbst und seinen Zeitgenossen noch nicht gebraucht, sondern soll erstmals 1531 von Philipp Melanchthon verwendet worden sein.
Regiomontanus war neben seinem Lehrer Georg von Peuerbach der bedeutendste Vertreter der Wiener astronomischen Schule und ein Wegbereiter des Kopernikus. Seine Ephemeriden waren unter Seefahrern hochgeschätzt.
Nach der Darstellung von Johann Werner Krauß II., der 1677 bis 1732 Diaconus in Königsberg (in Unterfranken) war und sich seinerseits auf ältere Überlieferung von Johann Wolfrum (1550–1621) stützen konnte, wurde Regiomontanus anno 1436, den 6. Jun. hor. 4 min. 40 a[e]quatis á meridie zu Königsberg („im Jahr 1436, am 6. Juni um 4 Uhr und 40 Minuten nachmittags“) geboren. Die Genauigkeit dieses Datums geht sicherlich auf eine astrologische Rektifikation für das Geburtshoroskop zurück und nicht auf eine dokumentarische Überlieferung. Der Geburtsort Königsberg, wo heute das Haus am Salzmarkt 6 als Geburtshaus gilt, wird auch durch mehrere Aussagen aus dem 16. Jahrhundert gestützt (Philipp Melanchthon, 1547; Erasmus Reinhold, 1549; Jacob Curio, 1557; neben Krauß auch sekundär bezeugt durch Paul Melissus, 1577).
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