Rheinlandbesetzung (1936)
Remilitarisierung des Rheinlandes
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Wichtige Erkenntnisse
- Als Rheinlandbesetzung oder Remilitarisierung des Rheinlandes , in der NS-Propaganda „Rheinlandbefreiung“, wird die Stationierung von Truppenteilen der Wehrmacht in dem aufgrund des Friedensvertrags von Versailles entmilitarisierten Rheinland am 7.
- Die Ratifizierung des französisch-sowjetischen Beistandsvertrages am 27.
- Die Besetzung hatte erhebliche negative Folgen für Deutschland.
- Die Siegermächte des Ersten Weltkriegs, allen voran Großbritannien, ließen sich auch nicht durch die deutschen Friedensbeteuerungen ruhigstellen.
- Für Adolf Hitler war es ein wichtiger Test, wie weit er bereits seine politische Stellung ausreizen kann, denn noch im gleichen Monat forderte er in Breslau eine Neuordnung Europas.
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Source summary
WikipediaAls Rheinlandbesetzung oder Remilitarisierung des Rheinlandes, in der NS-Propaganda „Rheinlandbefreiung“, wird die Stationierung von Truppenteilen der Wehrmacht in dem aufgrund des Friedensvertrags von Versailles entmilitarisierten Rheinland am 7. März 1936 bezeichnet.
Die Ratifizierung des französisch-sowjetischen Beistandsvertrages am 27. Februar 1936 in der französischen Nationalversammlung nutzte Adolf Hitler als Vorwand und ließ die entmilitarisierte Zone im Rheinland besetzen, um die Versailler Vertragsbestimmungen weiter zu revidieren und seine militärische Position für seine zukünftigen Pläne weiter auszubauen. Die Besetzung hatte erhebliche negative Folgen für Deutschland. Stellte sie doch im Zusammenhang mit dem 1935 erlassenen Wehrgesetz eine deutliche Missachtung der seit dem Ersten Weltkrieg erreichten Friedenssituation in Europa und einen offenen Vertrauensbruch gegenüber seinen unmittelbaren Nachbarländern dar. Die Siegermächte des Ersten Weltkriegs, allen voran Großbritannien, ließen sich auch nicht durch die deutschen Friedensbeteuerungen ruhigstellen. Hauptsächlich durch die Passivität Frankreichs und das offene Stillhalten Großbritanniens wurde damit eine der letzten Gelegenheiten verpasst, die Eroberungspläne des Diktators, allein durch entschiedenes Auftreten rechtzeitig zu durchkreuzen. Für Adolf Hitler war es ein wichtiger Test, wie weit er bereits seine politische Stellung ausreizen kann, denn noch im gleichen Monat forderte er in Breslau eine Neuordnung Europas.
Die im März 1936 als „Volksabstimmung“ propagierte und als Scheinwahl organisierte Reichstagswahl diente dem NS-Regime, die Rheinlandbesetzung als nachträglich durch das Volk legitimiert darzustellen.
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