Roe v. Wade
Grundsatzentscheidung des US Supreme Court zum Abtreibungsrecht
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Wichtige Erkenntnisse
- Wade ( Roe versus Wade , deutsch „Roe gegen Wade“) war eine Grundsatzentscheidung zum Abtreibungsrecht, die der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten am 22.
- Nach ihr verletzte ein Strafgesetz des US-Bundesstaats Texas zum Schwangerschaftsabbruch das verfassungsmäßige Recht einer Frau, über Abbruch oder Fortführung ihrer Schwangerschaft selbst zu entscheiden.
- Anfang der 1970er Jahre galten ähnliche Gesetze wie in Texas in der Mehrheit der Bundesstaaten.
- Wade Frauen das Recht, über Abbruch oder Fortführung einer Schwangerschaft zu entscheiden.
- Insbesondere müsse das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch gegen staatliche Interessen am Schutz der Gesundheit der werdenden Mutter und am Schutz des werdenden Lebens abgewogen werden.
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Source summary
WikipediaRoe v. Wade (Roe versus Wade, deutsch „Roe gegen Wade“) war eine Grundsatzentscheidung zum Abtreibungsrecht, die der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten am 22. Januar 1973 fällte. Nach ihr verletzte ein Strafgesetz des US-Bundesstaats Texas zum Schwangerschaftsabbruch das verfassungsmäßige Recht einer Frau, über Abbruch oder Fortführung ihrer Schwangerschaft selbst zu entscheiden. Die Benennung des Falls ergibt sich aus dem anonymisierten Namen der klagenden Frau („Jane Roe“) und dem Namen eines texanischen Bezirksstaatsanwalts (Henry Wade), gegen den sich die Klage aus formalen Gründen richtete. Anfang der 1970er Jahre galten ähnliche Gesetze wie in Texas in der Mehrheit der Bundesstaaten.
Grundsätzlich gab Roe v. Wade Frauen das Recht, über Abbruch oder Fortführung einer Schwangerschaft zu entscheiden. Dieses Recht sei zwar „fundamental“, aber nicht „absolut“. Insbesondere müsse das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch gegen staatliche Interessen am Schutz der Gesundheit der werdenden Mutter und am Schutz des werdenden Lebens abgewogen werden. Als Ergebnis dieser Abwägung band der Supreme Court das Abtreibungsrecht der US-Bundesstaaten an die drei Trimester der Schwangerschaft: Während des ersten und zweiten Trimesters dürften Abtreibungen nicht verboten werden. Vorschriften zum Schutz der Gesundheit der Schwangeren seien jedoch statthaft. Etwa ab Beginn des dritten Trimesters trete der Schutz des auch außerhalb des Mutterleibes zunehmend lebensfähigen Fötus in den Vordergrund. Die Bundesstaaten dürften daher ab Beginn des letzten Trimesters Abtreibungen verbieten – außer wenn Leben oder Gesundheit der Mutter gefährdet seien. Bundesstaatliche Abtreibungsgesetze wurden sehr strikten richterlichen Kontrollen unterworfen.
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