Rote Kapelle
Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus
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Wichtige Erkenntnisse
- Unter dem Kennwort oder Fahndungsnamen Rote Kapelle ermittelte die Gestapo im Zweiten Weltkrieg gegen Gruppen, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten.
- Entgegen der von der Gestapo erfundenen Legende war die „Rote Kapelle“ weder kommunistisch gelenkt noch unter einheitlicher Leitung, sondern ein Netz einzelner Gruppen und Personen aus unterschiedlichen Regionen.
- 400 Personen der „Roten Kapelle“.
- Erst nachdem die Abwehr im August 1942 Funksprüche entschlüsselt hatte, in denen deutsche Namen auftauchten, brachte die Geheime Staatspolizei auch diese Personen, ihre Angehörigen und Freunde damit in Verbindung.
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Source summary
WikipediaUnter dem Kennwort oder Fahndungsnamen Rote Kapelle ermittelte die Gestapo im Zweiten Weltkrieg gegen Gruppen, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten. „Rot“ stand für kommunistisch, „Kapelle“ für eine Gruppe von Funkern. Dazu gehörten deutsche Freundeskreise um Harro Schulze-Boysen, Arvid Harnack, Ilse Stöbe und weitere in Berlin/Brandenburg sowie unabhängig von diesen auch nachrichtendienstliche Widerstandsgruppen in Paris und Brüssel, die Leopold Trepper im Auftrag des sowjetischen militärischen Nachrichtendienstes (GRU) aufgebaut hatte. Entgegen der von der Gestapo erfundenen Legende war die „Rote Kapelle“ weder kommunistisch gelenkt noch unter einheitlicher Leitung, sondern ein Netz einzelner Gruppen und Personen aus unterschiedlichen Regionen. Namentlich bekannt sind bis heute ca. 400 Personen der „Roten Kapelle“. Sie druckten Flugblätter, halfen Juden und Oppositionellen und dokumentierten die Verbrechen des NS-Regimes.
„Rote Kapelle“ (Kapelle im Sinne von Orchester) war ein Fahndungs- und Sammelname der Gestapo und Funkabwehr in der Wehrmacht, den letztere seit Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges für NS-Gegner mit vermuteten oder, im Fall der Pariser und Brüsseler Gruppen, tatsächlichen Funkkontakten zur Sowjetunion verwendete.
Erst nachdem die Abwehr im August 1942 Funksprüche entschlüsselt hatte, in denen deutsche Namen auftauchten, brachte die Geheime Staatspolizei auch diese Personen, ihre Angehörigen und Freunde damit in Verbindung. Zu ihrer Bezeichnung schrieb Stefan Roloff 2002:
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