Rudolf Hiller (Ingenieur)
sächsischer Unternehmer und Erfinder
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Wichtige Erkenntnisse
- Rudolf Hiller (* 7.
- Mai 1972 in Hannover) war ein deutscher Maschinenbauingenieur, Erfinder und Unternehmer.
- Leben Rudolf war eines der vier Kinder des Gründers der Phänomen-Fahrradwerke Gustav Hiller und dessen Ehefrau Bert(h)a Hiller, geborene Freund (1869–1942).
- Ab Mai 1917 nahm er an Stellungskämpfen an der Yser und am Wytschaete-Bogen, danach in Artois teil.
- Danach begann er ein Studium im Fach Maschinenbau.
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Source summary
WikipediaRudolf Hiller (* 7. Februar 1894 in Zittau; † 12. Mai 1972 in Hannover) war ein deutscher Maschinenbauingenieur, Erfinder und Unternehmer. Unter seiner Leitung wurden die Phänomen-Werke seines Vaters Gustav Hiller, des Pioniers für luftgekühlte Ottomotoren in Deutschland, zu einem Vorreiter im Bau und Einsatz solcher Motoren in wartungsarmen Nutzfahrzeugen.
Rudolf war eines der vier Kinder des Gründers der Phänomen-Fahrradwerke Gustav Hiller und dessen Ehefrau Bert(h)a Hiller, geborene Freund (1869–1942). Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1913 übernahm Rudolfs Onkel Josef Freund (* 1873) die Geschäftsleitung, überführte die Phänomen-Werke ein Jahr später in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung oder eine Offene Handelsgesellschaft und 1916 in die Aktiengesellschaft Phänomen-Werke Gustav Hiller AG.
Im Ersten Weltkrieg kam Rudolf Hiller im August 1914 zu einer Kraftfahr-Ersatz-Abteilung. Ab Mai 1917 nahm er an Stellungskämpfen an der Yser und am Wytschaete-Bogen, danach in Artois teil. Hierfür erhielt er das Ehrenkreuz für Frontkämpfer. Danach begann er ein Studium im Fach Maschinenbau. Im Frühjahr 1919 brannte das Phänomen-Werk in Zittau fast vollständig nieder. Die Produktion von Fahrrädern und von Motoren kam dadurch fast völlig zum Erliegen. Lediglich der 1911 errichtete Shedbau mit dem Kraftfahrzeugbau blieb verschont. Nach dem zügigen Abschluss des Studiums mit dem akademischen Grad Diplom-Ingenieur kam Hiller 1921 in das Unternehmen und wurde dort technischer Leiter. Er war maßgeblich am Wiederaufbau des Werks in Zittau von 1921 bis 1923 beteiligt.
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