Russische Besetzung Berlins (1760)
geschichtliches Ereignis von 1760
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Wichtige Erkenntnisse
- Während des Siebenjährigen Krieges wurde Berlin zweimal von feindlichen Armeen erobert.
- Berlin und die umliegenden märkischen Städte bis Potsdam wurden besetzt.
- Ausgangssituation Nach der verlustreichen Niederlage bei Kunersdorf (1759) hatte das „Mirakel des Hauses Brandenburg“ Preußens König Friedrich II.
- Nach weiteren Fehlschlägen konnte er mit seinen verbliebenen Truppen erst im August 1760 bei Liegnitz wieder ein Korps der österreichischen Hauptarmee schlagen, eine Vereinigung der Österreicher mit den Russen verhindern und sich einer drohenden Umklammerung entziehen.
- September 1760 Einheiten zur Eroberung Berlins ab, um Friedrich dazu zu zwingen, eigene Kräfte zum Schutz der Hauptstadt von der Hauptarmee abzuteilen.
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Source summary
WikipediaWährend des Siebenjährigen Krieges wurde Berlin zweimal von feindlichen Armeen erobert. Nach dem Berliner Husarenstreich im Oktober 1757 musste die preußische Hauptstadt im Oktober 1760 vor russischen und österreichischen Truppen erneut kapitulieren. Berlin und die umliegenden märkischen Städte bis Potsdam wurden besetzt. Nach vier Tagen zogen die Besatzer vor der heranrückenden preußischen Hauptarmee ab.
Nach der verlustreichen Niederlage bei Kunersdorf (1759) hatte das „Mirakel des Hauses Brandenburg“ Preußens König Friedrich II. strategisch zwar vorerst gerettet, er war aber zur Defensive gezwungen. Nach weiteren Fehlschlägen konnte er mit seinen verbliebenen Truppen erst im August 1760 bei Liegnitz wieder ein Korps der österreichischen Hauptarmee schlagen, eine Vereinigung der Österreicher mit den Russen verhindern und sich einer drohenden Umklammerung entziehen. Die Verbündeten unter Wilhelm von Fermor und Leopold Joseph von Daun kommandierten daher am 26. September 1760 Einheiten zur Eroberung Berlins ab, um Friedrich dazu zu zwingen, eigene Kräfte zum Schutz der Hauptstadt von der Hauptarmee abzuteilen.
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