Südossetien
umstrittene Region im Kaukasus
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Wichtige Erkenntnisse
- Er liegt unmittelbar südlich des Kamms des Großen Kaukasus.
- 547 Einwohner zählende und rund 3885 km² große Gebiet ist völkerrechtlich Teil Georgiens, entzieht sich aber seit 1990 mit Hilfe russischer Truppen der Kontrolle der Zentralregierung in Tiflis.
- Zusammen mit den ebenfalls von Russland protegierten Regionen Transnistrien und Abchasien sowie bis 2023 auch Arzach, die alle zur früheren Sowjetunion gehörten, bildet Südossetien die Gemeinschaft nicht-anerkannter Staaten, die ihre Souveränitätsbestrebungen gegenseitig unterstützen.
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Source summary
WikipediaSüdossetien (ossetisch Хуссар Ирыстон Chussar Iryston; russisch Juschnaja Ossetija), seit 2017 offiziell bekannt als Staat Alanien (ossetisch Паддзахад Алани Paddsachad Alani; russisch Государство Алания Gossudarstwo Alanija) oder ursprünglich als Republik Südossetien (ossetisch Республикӕ Хуссар Ирыстон Respublika Chussar Iryston; russisch Республика Южная Осетия Respublika Juschnaja Ossetija), ist ein teilweise anerkannter Staat im Südkaukasus. Er liegt unmittelbar südlich des Kamms des Großen Kaukasus. Das nach offiziellen Angaben 51.547 Einwohner zählende und rund 3885 km² große Gebiet ist völkerrechtlich Teil Georgiens, entzieht sich aber seit 1990 mit Hilfe russischer Truppen der Kontrolle der Zentralregierung in Tiflis.
Die Souveränität Südossetiens wird international lediglich von fünf Staaten anerkannt: Russland, Nicaragua, Venezuela, Nauru und Syrien. Zusammen mit den ebenfalls von Russland protegierten Regionen Transnistrien und Abchasien sowie bis 2023 auch Arzach, die alle zur früheren Sowjetunion gehörten, bildet Südossetien die Gemeinschaft nicht-anerkannter Staaten, die ihre Souveränitätsbestrebungen gegenseitig unterstützen. Georgien beansprucht Südossetien weiterhin als Bestandteil seines Staatsgebiets.
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