Südschleswigscher Wählerverband
Minderheiten- und Regionalpartei in Schleswig-Holstein
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Südschleswigsche Wählerverband ( SSW ) ( dänisch Sydslesvigsk Vælgerforening , nordfriesisch Söödschlaswiksche Wäälerferbånd ) ist eine Minderheiten- und Regionalpartei in Schleswig-Holstein.
- 1 Satz 2 des Wahlgesetzes seit 1955 für den Landtag von Schleswig-Holstein von der Fünf-Prozent-Hürde befreit; dies bezieht sich bereits seit 1953 auch auf Bundestagswahlen nach § 4 Abs.
- Der SSW muss jedoch mindestens so viele Stimmen erringen, wie bei der Sitzverteilung für die Zuteilung des letzten Mandates notwendig sind ( § 3 Abs.
- Von 2012 bis 2017 bildete er mit SPD und Grünen die sogenannte Küstenkoalition und übernahm dabei auch erstmals ein Ministeramt.
- Bei den Bundestagswahlen 2021, zu der der SSW erstmals nach 60 Jahren wieder antrat, und 2025 gewann die Partei jeweils ein Bundestagsmandat für den Spitzenkandidaten Stefan Seidler.
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Source summary
WikipediaDer Südschleswigsche Wählerverband (SSW) (dänisch Sydslesvigsk Vælgerforening, nordfriesisch Söödschlaswiksche Wäälerferbånd) ist eine Minderheiten- und Regionalpartei in Schleswig-Holstein.
Als Partei der dänischen Minderheit ist der SSW gemäß § 3 Abs. 1 Satz 2 des Wahlgesetzes seit 1955 für den Landtag von Schleswig-Holstein von der Fünf-Prozent-Hürde befreit; dies bezieht sich bereits seit 1953 auch auf Bundestagswahlen nach § 4 Abs. 2 Satz 3 des Bundeswahlgesetzes, der für alle Parteien nationaler Minderheiten gilt. Der SSW muss jedoch mindestens so viele Stimmen erringen, wie bei der Sitzverteilung für die Zuteilung des letzten Mandates notwendig sind (§ 3 Abs. 3 LWahlG).
Im Landtag von Schleswig-Holstein ist der SSW daher seit 1958 ununterbrochen vertreten. Von 2012 bis 2017 bildete er mit SPD und Grünen die sogenannte Küstenkoalition und übernahm dabei auch erstmals ein Ministeramt. Im Deutschen Bundestag war der SSW von 1949 bis 1953 durch den Abgeordneten Hermann Clausen vertreten, trotz Sonderregelung erreichte er bei den Bundestagswahlen 1953 bis 1961 kein Mandat. Bei den Bundestagswahlen 2021, zu der der SSW erstmals nach 60 Jahren wieder antrat, und 2025 gewann die Partei jeweils ein Bundestagsmandat für den Spitzenkandidaten Stefan Seidler.
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