Saatse-Stiefel
in Estland ragendes russisches Gebiet
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Saatse-Stiefel ( estnisch Saatse saabas ; russisch Саатсеский сапог ) ist ein stiefelförmiges russisches Gebiet von rund 115 Hektar zwischen den estnischen Dörfern Värska und Saatse in der Gemeinde Setomaa.
- Oktober 2025 die beiden Dörfer und führte zu einem Teil durch russisches Staatsgebiet, welche durch ein Abkommen zwischen Russland und Estland passiert werden durfte.
- Hintergrund Die heutige estnisch-russische Grenze in Setomaa entstand im August 1944, als der größte Teil des estnischen Kreises Petseri im Zuge der Eroberung durch die Rote Armee der Oblast Pskow in der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) angeschlossen wurde.
- Sie spielte deshalb keine große Rolle.
- Von Estland wird die Grenze offiziell als „Kontrolllinie“ bezeichnet.
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Source summary
WikipediaDer Saatse-Stiefel (estnisch Saatse saabas; russisch Саатсеский сапог) ist ein stiefelförmiges russisches Gebiet von rund 115 Hektar zwischen den estnischen Dörfern Värska und Saatse in der Gemeinde Setomaa. Die estnische Straße 178 verband bis zum 16. Oktober 2025 die beiden Dörfer und führte zu einem Teil durch russisches Staatsgebiet, welche durch ein Abkommen zwischen Russland und Estland passiert werden durfte. Die Straße stellte damit die einzige visum- und grenzkontrollfreie Einreise aus der Europäischen Union in russisches Staatsterritorium dar.
Die heutige estnisch-russische Grenze in Setomaa entstand im August 1944, als der größte Teil des estnischen Kreises Petseri im Zuge der Eroberung durch die Rote Armee der Oblast Pskow in der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) angeschlossen wurde. Während der Sowjetzeit bildete sie die Grenze zwischen den Teilrepubliken RSFSR und Estnischer SSR der Sowjetunion. Sie spielte deshalb keine große Rolle. Estland erlangte 1991 seine Unabhängigkeit zurück, wobei die Grenzführung aus der Sowjetzeit erhalten blieb. Von Estland wird die Grenze offiziell als „Kontrolllinie“ bezeichnet. Die Grenzführung entstand, da das Gebiet des Saatse-Stiefels früher einem Bauernhof im 1,5 Kilometer östlich gelegenen russischen Dorf Gorodischtsche gehörte und der ansässige Bauer sein Land nicht an Estland abtreten wollte.
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