Schimpansenkrieg von Gombe
gewalttätige Auseinandersetzung zwischen zwei Schimpansengruppen
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Schimpansenkrieg von Gombe in den Jahren 1974 bis 1978 war eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen zwei Schimpansengruppen ( Pan troglodytes ) im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania.
- Beide Gruppen gingen aus derselben Gemeinschaft hervor, die an Mitgliederzahl zugenommen hatte und sich schließlich teilte.
- Anhand ihrer Aufzeichnungen wurden computergestützte Analysen erstellt, die zeigten, dass es innerhalb der ursprünglichen Gemeinschaft bereits 1971 zu größeren Spannungen gekommen war, die in die Bildung zweier rivalisierender Gruppen mündeten.
- Die Kasakela-Gruppe bestand hingegen aus zwölf erwachsenen Weibchen mit Jungtieren sowie acht ausgewachsenen Männchen.
- Dieser wurde von „Humphrey“ besiegt, der nun die Führungsrolle als Alpha beanspruchte.
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Source summary
WikipediaDer Schimpansenkrieg von Gombe in den Jahren 1974 bis 1978 war eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen zwei Schimpansengruppen (Pan troglodytes) im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania. Beteiligt waren die Kasakela-Gruppe im nördlichen Teil des Parks sowie die Kahama-Gruppe im südlichen Teil. Beide Gruppen gingen aus derselben Gemeinschaft hervor, die an Mitgliederzahl zugenommen hatte und sich schließlich teilte. Beobachtet wurde das Geschehen hauptsächlich durch die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall. Anhand ihrer Aufzeichnungen wurden computergestützte Analysen erstellt, die zeigten, dass es innerhalb der ursprünglichen Gemeinschaft bereits 1971 zu größeren Spannungen gekommen war, die in die Bildung zweier rivalisierender Gruppen mündeten.
Die Kahama-Gruppe im Süden bestand aus sechs ausgewachsenen sowie einem jugendlichen Männchen (unter ihnen die von Goodall benannten „Hugh“, „Charlie“, „Goliath“ und „Sniff“) und drei ausgewachsenen Weibchen mit ihrem im Kindes- oder Säuglingsalter befindlichen Nachwuchs. Die Kasakela-Gruppe bestand hingegen aus zwölf erwachsenen Weibchen mit Jungtieren sowie acht ausgewachsenen Männchen.
Bis 1971 herrschte in der Kasakela-Gruppe das Männchen „Mike“. Dieser wurde von „Humphrey“ besiegt, der nun die Führungsrolle als Alpha beanspruchte. Allerdings zeigte „Charlie“ dagegen Widerstand, unterstützt von seinem älteren Bruder „Hugh“. Die Brüder waren in der Gruppe gut vernetzt. Mit ihren Freunden begannen sie sich etwas abseits aufzuhalten, meist im südlichen Teil des Territoriums der Kasakela-Gruppe. Die anderen Männchen begannen dieses Gebiet zu meiden, sodass die Forscher Ende 1972 eine Untergruppe der Kasakela als „Kahama“-Untergruppe definierten, bestehend aus 7 Männchen und 3 Weibchen mit ihrem Nachwuchs.
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