Schlacht bei Custozza (1866)
Schlacht des Deutschen Kriegs
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Wichtige Erkenntnisse
- Im Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieg kam es am 24.
- Italiens Heer verlor zwar diese Schlacht, konnte aber infolge eines Geheimabkommens mit Preußen nach der Niederlage Österreichs im Deutschen Krieg trotzdem das begehrte Venetien in sein Territorium eingliedern.
- Der preußische Ministerpräsident Bismarck versuchte, Österreich aus dem Deutschen Bund zu drängen.
- Ein auf Druck Frankreichs unterbreitetes Angebot Österreichs, Venetien freiwillig abzutreten, kam zu spät: am 8.
- Italien mobilisierte und erklärte Österreich am 20.
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Source summary
WikipediaIm Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieg kam es am 24. Juni 1866 zur zweiten Schlacht bei Custozza zwischen Italien und dem Kaisertum Österreich. Italiens Heer verlor zwar diese Schlacht, konnte aber infolge eines Geheimabkommens mit Preußen nach der Niederlage Österreichs im Deutschen Krieg trotzdem das begehrte Venetien in sein Territorium eingliedern.
Das 1861 neu vereinigte Königreich Italien hatte nach der Schlacht von Solferino und dem Waffenstillstand von Villafranca von 1859 die Lombardei gewonnen, zudem wollte es auch das bei Österreich verbliebene Venetien und das Trentino annektieren. Der preußische Ministerpräsident Bismarck versuchte, Österreich aus dem Deutschen Bund zu drängen. Er konnte das mit dem Kaiserreich Frankreich freundschaftlich verbundene Italien für seine Pläne gewinnen. Ein auf Druck Frankreichs unterbreitetes Angebot Österreichs, Venetien freiwillig abzutreten, kam zu spät: am 8. April 1866 hatten Bismarck und der italienische General Govone bereits ein auf drei Monate befristetes geheimes Angriffsbündnis gegen Österreich geschlossen. Italien mobilisierte und erklärte Österreich am 20. Juni 1866 den Krieg.
Schon am 21. Juni begann die italienische Armee bei Molina di Volta nahe von Pozzolo ungehindert eine Brücke über den Mincio zu schlagen. Am 22. Juni um 22 Uhr abends überschritten die Italiener den Fluss bei Goito, Pozzolo, Valeggio und Monzambano. Die Operationsbasis der österreichischen Südarmee war das überaus starke Festungsviereck Peschiera – Verona – Legnago – Mantua, unter dessen Schutz man den Anmarsch des weit überlegenen Gegners erwartete. Die einzige Hoffnung lag für den österreichischen Oberbefehlshaber Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen in der Trennung der feindlichen Streitkräfte.
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