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Sibylle Tönnies

Sibylle Tönnies

deutsche Rechtsphilosophin, Soziologin und Essayistin

2 Min. Lesezeit
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Wichtige Erkenntnisse

  • Sibylle Tönnies (* 24.
  • März 2017) war eine deutsche Juristin, Soziologin und Publizistin.
  • Sie ist eine Enkeltochter des Soziologen Ferdinand Tönnies.
  • 1971 wurde sie von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel promoviert.
  • Bereits 1973 war sie Professorin im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Bremen geworden, was sie bis zum Erreichen des Pensionsalters blieb.

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Wikipedia

Sibylle Tönnies (* 24. November 1944 in Potsdam; † 25. März 2017) war eine deutsche Juristin, Soziologin und Publizistin.

Sibylle Tönnies war Tochter des Rechtsanwalts Kuno Tönnies und Gisela Tönnies, geborene von Schewe. Sie ist eine Enkeltochter des Soziologen Ferdinand Tönnies. Nach Schulbesuch und Abitur (1963) in Eutin studierte sie Rechtswissenschaft an den Universitäten Kiel und Freiburg und Soziologie an der London School of Economics and Political Science. 1971 wurde sie von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel promoviert. Von 1974 bis 1978 praktizierte sie als Rechtsanwältin, hauptsächlich als Strafverteidigerin. Bereits 1973 war sie Professorin im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Bremen geworden, was sie bis zum Erreichen des Pensionsalters blieb. Danach übernahm sie erst Lehraufträge an der Bucerius Law School in Hamburg und dann an der Universität Potsdam.

Als Publizistin schrieb Sibylle Tönnies unter anderen für Die Welt, Die Zeit, die tageszeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ihre oft provozierenden und unangepassten Beiträge, zum Beispiel ihre Kritik am „linken Salonatavismus“ und der Frankfurter Schule, erregten regelmäßig Widerspruch. Sie selbst hat ihr erstes Buch "Der Dimorphismus der Wahrheit" als ihr bedeutendstes Werk bezeichnet. Ein wiederkehrendes Thema ihrer letzten Schaffensjahre war die Forderung nach universal geltenden Menschenrechten, die nur durch einen Weltstaat garantiert werden könnten. Sie bezog sich in ihrer Argumentation auf Thomas Hobbes und die Hobbes-Interpretation ihres Großvaters Ferdinand Tönnies. Dabei hatte sie lange die Hoffnung, die USA könnten die Rolle eines solchen Weltstaates übernehmen.

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