Sophie Scholl
deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, Mitglied der „Weißen Rose“
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Wichtige Erkenntnisse
- Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9.
- Februar 1943 in München) war eine deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus.
- Im Januar und Februar 1943 war sie an der Herstellung und Verbreitung der beiden letzten Flugblätter der Weißen Rose beteiligt.
- Diese risikoreiche Aktion führte zur Festnahme der Geschwister Scholl und in der Folge weiterer Mitglieder und Helfer der Weißen Rose.
- Leben Herkunft und Familie Sophia Magdalena Scholl wurde am 9.
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Source summary
WikipediaSophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) war eine deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Sie war die einzige Frau unter den zuletzt sechs Mitgliedern der studentischen Widerstandsgruppe Weiße Rose in München. Im Januar und Februar 1943 war sie an der Herstellung und Verbreitung der beiden letzten Flugblätter der Weißen Rose beteiligt. Am 18. Februar 1943 legte sie zusammen mit ihrem Bruder Hans Scholl zahlreiche Exemplare des sechsten Flugblatts im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität aus. Diese risikoreiche Aktion führte zur Festnahme der Geschwister Scholl und in der Folge weiterer Mitglieder und Helfer der Weißen Rose. Vier Tage nach der Festnahme wurden Sophie und Hans Scholl gemeinsam mit Christoph Probst vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am selben Tag hingerichtet.
Sophia Magdalena Scholl wurde am 9. Mai 1921 in Forchtenberg geboren. Ihre Eltern waren die Diakonisse Magdalena Scholl (1881–1958) und Robert Scholl (1891–1973), die 1916 in der Kirche von Geißelhardt geheiratet hatten. Robert Scholl war von 1919 bis 1930 Bürgermeister in Forchtenberg im damaligen Volksstaat Württemberg.
Sophies ältere Geschwister waren Inge (1917–1998), Hans (1918–1943) und Elisabeth (1920–2020). Ihre jüngeren Geschwister waren der Bruder Werner (1922–1944) und eine 1925 geborene Schwester namens Thilde, die im Alter von neun Monaten starb. Ebenfalls in der Familie lebte Robert Scholls unehelicher Sohn Ernst Gruele (1915–1991).
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